Presse
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Durch einen Server und Computerausfall stehen für den Zwischenraum 19.09.2009 bis 23.05.2011 keine Presseartikel zu Verfügung.
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WAZ vom 03.08.2009
Kasslerfelder laden zur Rheinfahrt ein
Der Allgemeine Bürgerverein Kasslerfeld lädt am Samstag, 19. September,
zu einem Tagesausflug nach Oberwesel ein. Um 7 Uhr geht es an der Turnhalle der
Grundschule Waldemarstraße los. Auf dem Weg nach Oberwesel wird im Bus ein
kleines Frühstück serviert. Um 10.50 Uhr beginnt die Schifffahrt von Oberwesel
nach Rüdesheim. Auf dem Schiff erwartet die Teilnehmer eine leckere
Kartoffelsuppe. Die Ankunft in Rüdesheim ist für 13.15 Uhr geplant. Dort hat
jeder dann Freizeit zur eigenen Besichtigung des Städtchens. Es besteht aber
auch die Möglichkeit eines Abstechers nach Asbach zu einem Filmvortrag und einer
Kesselbesichtigung der Brauerei.
Um 16.30 Uhr geht die Fahrt weiter nach Willich zum Märchenwald. Dort wartet
eine bayrische Brotzeit. Die Rückfahrt ist um 23 Uhr. Anmeldung bis 10. August
unter 0173/5193732. Kosten für Mitglieder. 30 Euro, für alle anderen 79 Euro.
NRZ vom 30.07.2009
Bürgerverein Kasslerfeld organisiert Tagesfahrt
Der Allgemeine
Bürgerverein Kasslerfeld freut sich mitzuteilen, dass er auch in diesem Jahr
wieder einen sehr attraktiven Tagesausflug auf die Beine gestellt hat. Am
Samstag, 19. September, geht es um 7 Uhr an der Turnhalle der Grundschule
Waldemarstraße. Auf dem Weg nach Oberwesel wird im Bus ein kleines Frühstück
serviert. Um 10.50 Uhr beginnt die Schifffahrt von Oberwesel nach Rüdesheim. Auf
dem Schiff erwartet die Teilnehmer eine leckere Kartoffelsuppe mit Brotcroutons.
Die Ankunft in Rüdesheim ist für 13.15 Uhr geplant. Dort hat jeder dann Freizeit
zur eigenen Besichtigung des Städtchens. Es besteht aber auch die Möglichkeit
eines Abstechers nach Asbach zu einem Filmvortrag und einer Kesselbesichtigung
der Brauerei. Um 16.30 Uhr geht die Fahrt weiter nach Willich zum Märchenwald.
Dies ist im Kreis Viersen ein beliebter Treffpunkt zum Abendausklang. Für das
leibliches Wohl ist dort mit einer bayrischen Brotzeit gesorgt.
Interessierte sollten sich bis zum 10. August unter der Ruf nummer 0173-5 19 37
32 anmelden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Mitglieder zahlen 30 Euro, andere
79 Euro.
WAZ vom 29.07.2009
Ausflug nach Rüdesheim
Der Allgemeine Bürgerverein Kasslerfeld reist dorthin, wo der Rhein am
schönsten ist: nach Oberwesel und nach Rüdesheim. Der Tagesausflug beginnt am
Samstag, 19. September, 7 Uhr, an der Turnhalle der Grundschule Waldemarstraße.
Auf dem Weg nach Oberwesel wird im Bus ein kleines Frühstück serviert. Von dort
geht's per Schiff nach Rüdesheim. Dort können die Reisenden das Städtchen
ebsichtigen oder einen Abstecher zur Asbach-Brennerei unternehmen. Weiter geht's
nach Willich zum Märchenwald. Für das leibliche Wohl ist unterwegs gesorgt.
Rückkehr wird gegen 23.50 Uhr sein. Info und Anmeldung: 0173-51 93 732.
NRZ vom 23.01.2009
Am Kreisel geht's schon rund
Manchmal fügt es sich trefflich, dass ein Ladenlokal noch nicht bezogen ist. So
mussten die Bauherren, Ausführenden, Genehmiger und die Förderer des
Einzelhandels gestern Nachmittag nicht in tropfender Kälte unter Partyzelten
ausharren. Sie konnten den wohlbewählten Worten zur offiziellen Einweihung des
Fachmarktzentrums am Kaßlerfelder Kreisel unter einer zwar nackten, dafür aber
schützenden Decke lauschen. Denn der Kleidermarkt KIK ist noch nicht da. Ebenso
wie die Bäckerei Brinker wird er erst in wenigen Tagen, voraussichtlich am 10.
Februar eröffnen.
Die 152 Stellplätze waren
schnell belegt
Das hielt zahlreiche Interessierte nicht davon ab, das 152 Stellplätze große
Areal zur
Gänze vollzuparken. Am Kaßlerfelder Kreisel geht's rund, sozusagen.
Bei Plus und im Drogeriemarkt DM klingelten die Kassen. Im 2700 Quadratmeter
großen Zoomarkt Welke, gerade erst vom Innenhafen hergezogen, schleppten andere
die besten Angebote zur Kassenzone des freundlich-hell-großzügigen Geschäfts.
Die Pflaumenkopf- und anderen Sittiche trugen's mit Fassung, die Zebrafinken
schaukelten munter, und die Bartagamen und Blauzungenskinks lassen sich sowieso
nichts anmerken.
5100 Quadratmeter Geschäftsfläche sind auf dem einstigen Brachland entstanden.
Und das in gerade mal acht Monaten, so Manfred Stüdemann. Als
Zwei-Bauherren-Modell wurde das Projekt gemeinsam mit der Welke-Gruppe
angegangen und vollendet. Gut 10 Millionen Euro wurden auf den Sand gesetzt.
In Kaßlerfeld endet ein
Stück Innenhafenhistorie
„Wie es aussieht, haben wir wohl etwas Tolles errichtet", strahlte Thomas Brill,
Geschäftsführender Gesellschafter des Teil-Bauherren Welke-Gruppe aus etwas
verkleinerten Augen. „Ich habe nur eine Stunde geschlafen." So ist er, der Druck
der letzten Stunden. „Wir haben viel vor im neuen Jahr." Krise hin oder her.
Mit dem Fachmarktzentrum an der Albertstraße, so die korrekte Adresse, ist auch
ein Stück Innenhafen Geschichte geworden. Dort, wo einst die Schmuddelspeicher
standen und jetzt Hitachi Power Europe seine schillernde Zentrale hat, ist mit
dem Fortzug des Zoomarktes ein nutzbringendes Baufeld freigeworden. „Wir hatten
am Innenhafen ein Objekt, das weh tat", erinnerte Oberbürgermeister Adolf
Sauerland und blickte schon mal hoffnungsfroh auf das nahende Landesarchiv.
In Kaßlerfeld, mit vielen Discountern und Autohäusern ausgestattet, fehlt
derweil laut Bürgermeister Manfred Osenger eigentlich nur noch eines zum runden
Glück: eine Apotheke. Boris Marzian und Nadine Fisch besuchten mit Hündin Paula,
die sich vor kurzem das Bein gebrochen hat, Welkes neuen „Zoo & Co."-Markt.
(Fotos: Lars Fröhlich)
WEITER GEHT'S Die SIP Stüdemann-Innenhafen-Projekt GmbH um Manfred Stüdemann und
Sohn Dr. Jens-Martin Stüdemann wird sich nach Vollendung des Kaßlerfelder
Fachmarktzentrums schon in Kürze der nächsten Aufgabe zuwenden. „Wir wollen uns
um das Marienviertel mit der Münzstraße kümmern", sagte der Senior gestern. „Wir
werden uns ab Februar Gedanken machen."
Volle Hütte: Auf dem großen Parkplatz des Fachmarktzentrum brauchten Autofahrer
gestern ein bisschen Glück.
Wochenanzeiger vom 27.08.08

WAZ vom 26.08.2008

NRZ vom 30.07.2008
Grüne Mitte Kaßlerfeld
Jetzt steht sie endlich da, wo sie hingehört, mitten auf dem Platz, dem schicken neuen. Doch nicht nur die Kaßlerfelder Pferdetränke hat auf dem Gablenzplatz einen neuen Standort. Auch sonst hat sich einiges verändert. So wurde der Platz in vielen Teilen wieder entsiegelt, um als grüne Mitte von Kaßlerfeld zu dienen. Bezahlt hat das Ganze nicht die Stadt, sondern der Investor Varia-Bau. 27 000 Euro haben die Mülheimer in die öffentliche Fläche investiert. Nicht ganz uneigennützig, wie Klaus-Peter Zunklei von Varia-Bau unumwunden zugibt: „So geht es schneller. Wir wollten zeitgleich mit den renovierten Wohnungen auch ein attraktives Umfeld haben."
Anderer Grundriss
Neben den 27 000 Euro für den Platz hat Varia-Bau satte 17,5 Millionen Euro in ihren Wohnungsbestand an der Gablenzer Straße gesteckt. Die Siedlung, die Kurt Conle in der ersten Hälfte der 50er Jahre errichtet hatte, war in die Jahre gekommen. Zwei-Raum-Wohnungen mit Kochnische auf 45 Quadratmetern Wohnfläche entsprachen dem preiswerten Wohnraumbedarf der damaligen Zeit, sind aber heute nicht mehr gefragt. Zehn Prozent Leerstand vor der Sanierung sprechen eine deutliche Sprache. Deshalb wurden 176 Wohnungen in 138 modernisierte Wohnungen umgewandelt, mit geänderten Grundrissen, so dass nun größere Zwei-, Drei-, und Vierraumwohnungen entstanden sind, die entweder über einen großzügigen Balkon oder über privat zu nutzende Grünflächen verfügen. Möglich machte das der Bau einer Tiefgarage, der einen tristen Parkplatz-Innenhof in einen Treffpunkt für die Mieter, Kinderspielplatz inklusive, verwandelte. Das hat natürlich seinen Preis. Lagen die Mieten vorher bei 4,50 Euro pro Quadratmeter, liegen sie nun bei 6,50 Euro. Interessenten scheint der höhere Preis nicht abzuschrecken. Von den 138 Wohnungen sind 125 bereits neu vermietet. 20 Prozent der Verträge wurden von Altmietern unterschrieben, 50 Prozent der neuen Mieter kommen von auswärts.
Behindertengerechte Wohnungen
Nun steht die Modernisierung der letzten Häuser mit 53 Wohnungen entlang der Klemens- und der Kaßlerfelder Straße an. Bis zum nächsten Jahr sollen die Häuser modernisiert werden, 16 Wohnungen werden barrierefrei errichtet, 20 barrierereduziert. Zunklei von Varia-Bau: „Wegen der gestiegenen Baukosten und der Kosten für die Aufzüge werden die Mieten sich wohl auf die sieben Euro pro Quadratmeter zu bewegen." Dank der neuen Tiefgarage gibt es nun einen grünen Innenhof an der Gablenzer Straße, Spielplatz inklusive.
BEZIRK MITTE FEIERT IN KASSLERFELD Der Bezirk Mitte richtet sein diesjähriges Sommerfest auf dem neu gestalteten Gablenzplatz in Kaßlerfeld aus. Am Freitag, 8. August, warten ab 14 Uhr viele Programmpunkte auf die Gäste. Die japanischen Taiko-Trommler machen auf der Bühne, die an der Andreasstraße steht, den Auftakt. Nach den obligatorischen Begrüßungsreden stehen dann die in Duisburg wohlbekannten „Sound Fanfares" auf der Bühne. Sie werden beweisen, dass sie nicht nur Karneval können, sondern auch in den übrigen vier Jahreszeiten für Stimmung verbreiten können. Am Abend sorgen dann Teddy Technik & die Effekthascher für die richtige Rock 'n' Roll-Stimmung. Musik, die in die Beine geht. Natürlich gibt es auch ein gastronomisches Angebot und Attraktionen für die Kinder, wie Hüpfburg, Kindereisenbahn und Torwandschießen. (auf) Die Pferdetränke steht jetzt nicht mehr am Rand, sondern in der Mitte.
NRZ vom 23.07.2008
1,5 Million Euro für neue Haltestelle
Nicht nur der Verkehrsknotenpunkt Kaßlerfelder Kreisel soll in den kommenden Monaten neu geregelt werden (wir berichteten), auch die Haltestelle „Kaßlerfelder Straße" der Straßenbahnlinie 901 wird umfangreich modernisiert. Das lässt sich die Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) knapp anderthalb Million Euro kosten.
Los geht es mit Kanalbauarbeiten
Die Arbeiten an der Haltestelle werden voraussichtlich bis Anfang November dauern. Dann wird die neue Haltestelle mit einem Wetterschutz ausgestattet sein. Zudem fällt ein Bahnsteig weg, da der Haltepunkt künftig über einen Mittelbahnsteig angefahren wird. Dieser ersetzt die beiden Seitenbahnsteige und wird durch eine Rampe an den Fußgängerüberweg angeschlossen, so dass der Einstieg in die Straßenbahn barrierefrei möglich sein wird. Die komplette Baumaßnahme umfasst neben dem Umbau der Gleis-, Fahrleitungs- und Signalanlagen auch Kanal- und Straßenbauarbeiten, die Mitte August abgeschlossen sein sollen. Im Anschluss beginnen die Arbeiten für den Haltestellenneubau.
Straßenbahn verkehrt weiter
Im Baustellenbereich wird es zu Einschränkungen für alle Verkehrsteilnehmer kommen. Der Individualverkehr auf der Ruhrorter Straße wird für die gesamte Bauzeit auf eine Spur je Fahrtrichtung reduziert. Zeitweise wird auch der Anlieferverkehr in das Gewerbegebiet umgeleitet werden müssen. Die Straßenbahnhaltestelle wird während der Bauzeit einige Meter verlagert und weiter angefahren. An zwei Wochenenden wird es Ersatzverkehr geben. Auch die Haltestelle „Scharnhorststraße" soll in einigen Monaten umgebaut werden. Insgesamt wird der Bereich ab Herbst wegen des dann fertig gestellten Fachmarktzentrums künftig stärker frequentiert werden. (mh) Die Haltestelle „Kaßlerfelder Straße" an der Ruhrorter Straße in Kaßlerfeld soll für insgesamt anderthalb Million Euro umgebaut werden. Ab November wird es dann nur noch einen, statt wie bisher zwei Bahnsteige geben.
NRZ vom 16.11.2007
NRZ vom 22.10.2007
Seit 100 Jahren im Dienst der Kinder
"Enten", "Tiger", "Elefanten" und "Bären" aus den unterschiedlichen Kindergartengruppen versammelten sich am Samstag zur Jubiläumsfeier. (Foto: Freidhelm Geinowski
Jubiläum. Der evangelische Kindergarten an der Wrangelstraße feierte am Samstag Jubiläum. Halb Kaßlerfeld feierte mit.
Erzieher, Eltern und Kinder des evangelischen Kindergartens in Kaßlerfeld kommen aus den positiven Aufregungen gar nicht mehr heraus. Nach der feierlichen Eröffnung des Erweiterungsbaus vor einem Monat stand am Wochenende das hundertjährige Jubiläum der Einrichtung an der Wrangelstraße auf dem Programm. 1907 hatte der Kindergarten seinen Betrieb im Keller des Gemeindehauses aufgenommen. Später folgte ein Neubau für 50 Kinder, der einem Feuer zum Opfer fiel, erneut errichtet wurde und jetzt 100 Plätze hat. Anke Nitz, der Leiterin des Kindergartens, war die Freude über die große Besucherresonnanz bei der Jubiläumsfeier am Samstag deutlich anzumerken. "Der halbe Stadtteil ist hier", strahlte die Pädagogin. "Und es sind auch viele ehemalige Kinder, Eltern und Erzieher gekommen." Der Bürgerverein Kaßlerfeld hatte sich ein besonderes Geschenk einfallen lassen: Ferdis Drehorgel-Orchester sorgte mit fünf Leierkästen für schwungvolle musikalische Unterhaltung. Musikalische Grüße überbrachten auch die jungen Künstler vom benachbarten Kindergarten "Pusteblume" in Neuenkamp. Die Gastgeber revanchierten sich mit Musik und Tanz. 95 der 100 Plätze, die der Kindergarten nach dem rund 600 000 Euro teuren Ausbau und der Aufstockung von vier auf zehn Mitarbeiter zur Verfügung hat, sind bereits besetzt. "Obwohl wir schon vor einem Monat gefeiert haben, ist der Ausbau immer noch nicht abgeschlossen", erklärte Anke Nitz.
Gelebte Integration
Allein 35 Kinder, die zuvor den inzwischen geschlossenen katholischen Kindergarten besuchten, sind hinzu gekommen. Die Integretation ist nicht ganz einfach, zumal Kaßlerfeld ein Stadtteil mit hohem Migranten-Anteil sei, so Nitz. "Aber sie steht bei uns nicht nur auf dem Papier", betont die engagierte Kindergartenleiterin. "Wenn es zum Beispiel darum geht, solch ein Fest vorzubereiten, machen Eltern aller Nationalitäten mit." Damit das auch diesmal möglich war, hatte man beim Jubiläumstermin ein bisschen getrickst. Sonst wäre das Fest nämlich genau in den Fastenmonat Ramadan gefallen. (bm)
Wochenanzeiger vom 21.10.2007
Kaßlerfelder Kindergarten feiert heute seinen 100. Geburtstag
Nach dem Festgottesdienst um 13 Uhr startet ein großes Spielfest an der Wrangelstraße
Schnappschuss aus den 50er Jahren: Seit nunmehr 100 Jahren existiert der Kindergarten an der Wrangelstraße.
Nur einen Monat nach der Eröffnung des Erweiterungsbaus, der eine Verdoppelung der Kindergartenplätze mit sich brachte, hat der Evangelische Kindergarten an der Wrangelstraße 22 in Kaßlerfeld Anlass, ein weiteres großes Fest zu feiern: das hundertjährige Bestehen der Einrichtung. Am heutigen Samstag, 20. Oktober, beginnt der Festtag um 13 Uhr mit einem Gottesdienst unter Leitung von Pfarrer Stephan Blank. Daran schließen sich allerlei alte und neue Spiele und Vorführungen im und um den Kindergarten an. Ring werfen, Hüte basteln, Luftballonwettbewerb und Fahren mit der Bimmelbahn, aber auch Tanzvorführungen und Versteigerung. Tombola und natürlich Essen und Trinken gehören zum Programm. Zu den Attraktionen zählt der Auftritt Von „Ferdi's Dreh-Orgel-Orchester" mit fünf Drehorgeln - ein Geschenk des Bürgervereins. „Alle sind herzlich eingeladen, mit uns zu feiern, betont Anke Nitz, die Leiterin der Kindertagesstätte, Kinder, Angehörige, Ehemalige, Freunde und Bekannte sind willkommen.
Im Jahr 1907 öffnete der Kindergarten an der Wrangelstraße zum ersten Mal seine Tore, damals noch im Erdgeschoss des Gemeindehauses. Später folgte ein Neubau für 50 Kinder, der einem Feuer zum Opfer fiel, erneut errichtet wurde und jetzt mit seinem Erweiterungsbau 100 Plätze hat. Die Erweiterung wurde in Kooperation zwischen der Stadt und der Evangelischen •Kirchengmeinde Alt-Duisburg durchgeführt, nachdem der katholische Kindergarten in Kaßlerfeld geschlossen werden sollte. „In Verantwortung vor Kindern, Eltern und der Stadt" habe sich das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde für die Erweiterung des Kindergartens und die Zertifizierung zum Familienzentrum entschieden, sagt Pfarrer Blank. „Aus Überzeugung" sei ein „riskantes Projekt" in Zeiten des Sparzwangs verwirklicht worden, um der Kinder und ihrer Familien willen. Ende April wurde mit der Erweiterung begonnen, im September folgte die Eröffnung, bis heute ist noch nicht alles an seinem Platz. Blank lobt nachdrücklich den Einsatz der Mitarbeiter, denen bei noch nicht abgeschlossenen Arbeiten die Aufnahme und Integration von 50 weiteren Kindern und die Aufstockung von vier auf zehn Mitarbeiter zugemutet wurde. „Eine Aufgabe, die mit Freundlichkeit und Professionalität gemeistert wurde." Ein Gang durch die Kindertagestätte zeigt, dass mit der Erweiterung mehr gewonnen wurde, als zwei neue Gruppenräume. Es eröffnen sich jetzt Möglickeiten für die integrative Arbeit mit Kindern, die behindert sind. In Haus und Freigelände ist viel Raum für Bewegung, die Kinder können in Kleingruppen sprachlich gefördert, Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten erkannt und bearbeitet werden, es gibt Bereiche für Ruhe und Entspannung, für Feste und Feiern. Das Frühstücksbuffet führt die Kinder an eine gesunde Ernährung heran und trainiert ihr Selbständigwerden - vom Brote schmieren über den Umgang mit Messer und Gabel bis zum Spülen des Geschirrs. Derzeit ist der Bedarf an Kindergartenplätzen für Drei- bis Sechsjährige in Kaßlerfeld noch sehr groß, aber die Mitarbeiter planen bereits für die Zeit, wo auch Zweijährige aufgenommen werden. An Schlafraum und Wickelkommode wurde bei der Einrichtung bereits gedacht. Noch gibt es die traditionellen Öffnungszeiten vor- und nachmittags und daneben eine Blocköffnungszeit von 7 bis 14 Uhr, die eindeutig bevorzugt wird. Das Mitarbeiterteam von acht Erzieherinnen und zwei Kinderpflegerinnen sieht sich auf die sozialen Herausforderungen im Stadtteil fachlich gut vorbereitet. Anke Nitz ist froh, den Kindern Betreuung und Bildung anbieten zu können. Für Eltern wird es künftig im Familienzentrum verstärkt Gespräche, Beratung, Kurse und Sprachförderung geben.
NRZ vom 18.10.2007
Erziehung im Wandel
So sah's in den 50er Jahren im Kindergarten Wrangelstraße aus. Am Samstag feiert die Einrichtung ihr hundertjähriges Bestehen und präsentiert sich mit funkelnagelneuem Anbau. Sein hundertjähriges Jubiläum feiert am Samstag, 20. Oktober, der Kindergarten an der Wrangelstraße in Kaßlerfeld. Eine lange Zeit, in der nicht nur das pädagogische Konzept, sondern auch die Räumlichkeiten der Einrichtung allerlei Veränderungen unterworfen waren. Im Jahr 1907 öffnete der Kindergarten an der Wrangelstraße seine Tore - damals noch im Erdgeschoss des Gemeindehauses. Später folgte ein Neubau für 50 Kinder, der wiederum einem Feuer zum Opfer fiel und neu errichtet wurde. Auch derzeit ist der Kindergarten im Wandel. Vor einem Monat erst wurde der Erweiterungsbau eröffnet. Statt 50 können nun 100 Kinder betreut werden, von zehn statt bislang vier Mitarbeitern. Damit eröffnen sich Möglichkeiten für die integrative Arbeit mit behinderten Kindern - und auch die Aufnahme Zweijähriger ist schon in Planung. Die Erweiterung wurde in Kooperation zwischen der Stadt Duisburg und der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg durchgeführt, nachdem der katholische Kindergarten in Kaßlerfeld geschlossen werden sollte. "In Verantwortung vor Kindern, Eltern und der Stadt" habe sich das Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde für die Erweiterung des Kindergartens und die Zertifizierung zum Familienzentrum entschieden, sagte Pfarrer Stephan Blank. "Aus Überzeugung" sei ein "riskantes Projekt" in Zeiten des Sparzwangs verwirklicht worden, die Aufgabe sei "mit Freundlichkeit und Professionalität gemeistert" worden.
Bürgerverein spendierte Drehorgel-Orchester
Das Team von acht Erzieherinnen und zwei Kinderpflegerinnen sieht sich auf die sozialen Herausforderungen im Stadtteil fachlich gut vorbereitet. Leiterin Anke Nitz ist froh, den Kindern Betreuung und Bildung anbieten zu können. Für Eltern wird es künftig im Familienzentrum verstärkt Gespräche, Beratung und Sprachförderung geben. Der Festtag am 20. Oktober beginnt um 13 Uhr mit einem Gottesdienst unter Leitung von Pfarrer Blank. Daran schließen sich allerlei alte und neue Spiele und Vorführungen im und um den Kindergarten an: Ring werfen, Hüte basteln, Luftballonwettbewerb, Fahren mit der Bimmelbahn, Tanzvorführungen, Tombola. Außerdem tritt "Ferdi`s Drehorgel-Orchester" mit fünf Drehorgeln auf - ein Geschenk des Bürgervereins. Und es gibt leckeres Essen und Trinken.
NRZ vom 12.10.2007
Mega Pet zieht nach Kaßlerfeld
UMSIEDLUNG. Der geplante Umzug des Tiermarktes vom Innenhafen nach Kaßlerfeld stößt im Stadtteil auf Kritik.
Das städtische Grundstück an der Albertstraße in Kaßlerfeld soll verkauft werden. (Foto: Lars Fröhlich)
KERSTIN LETZNER
Der geplante Umzug des Tierfachmarktes Mega Pet vom Innenhafen an die Albertstraße in Kaßlerfeld stößt den dort ansässigen Bürgern bitter auf. So hatte der Rat der Stadt in einer Sitzung am 17. September den Verkauf der 5000 Quadratmeter großen Teilfläche aus dem städtischen Grundstück an der Albertstraße einstimmig beschlossen. „Zur Bürohauserweiterung des an der Schifferstraße liegenden Bürokomplexes der Firma Hitachi Power Europe plant die Firma SIP auf dem Grundstück des Tiermarktes einen Neubau", heißt es in der Vorlage. Zur Realisierung dieses Projektes muss der Tierfachmarkt von der Schifferstraße zur Albertstraße verlagert werden. „Intransparentes Vorgehen" Kritik am „intransparenten Vorgehen der Stadt bei planerischen Maßnahmen im Bereich Kaßlerfeld/Neuenkamp", äußerte SPD-Bezirksvertreter Lothar Tacke: „Dem Titel der Vorlage nach zu urteilen geht es um den Verkauf einer Teilfläche aus dem städtischen Grundstück an der Albertstraße mit gleichzeitiger Kaufoption an der städtischen Restfläche." Diese Drucksache sei der Bezirksvertretung Mitte (BV) nicht zur Kenntnis gebracht worden, weil sie sich laut Bezirkssatzung mit Grundstücksverkäufen der Stadt nicht zu befassen hat. „Da setzt meine Kritik an", sagte Tacke. Denn die neue Bezirkssatzung lege ein Anhörungsrecht der BV fest, wenn es um städtische Grundstücksgeschäfte mit einem vereinbarten Geschäftswert von mehr als 50 000 € gehe. Laut Fachverwaltung entspreche das einer Grundstücksgröße von 800 Quadratmetern. „Obwohl die abschließende Sitzung der mit der Überarbeitung der neuen Satzung befassten Kommission schon weit vor den Sommerferien lag, ist die neue Bezirkssatzung noch nicht in Kraft getreten", bemängelte Tacke. Als Bezirksvertreter halle sich Tacke ein Mitspracherecht gewünscht. „Hier wird erneut eine Maßnahe geplant, ohne die Betroffenen einzubeziehen." Bei der Ansiedlung von Rhein-Ruhr-Collin sei es ähnlich gelaufen. „Ich habe den Eindruck, dass hier lieber in aller Stille beraten und geplant wird, um Bürgerfragen und eventuellen Protesten aus dem Weg zu gehen." Und Proteste gibt es in Kaßlerfeld. „Gegen die Ansiedlung des Tiermarktes haben wir nichts einzuwenden, nur mit der geplanten Zufahrt sind wir nicht einverstanden", sagte Sascha Westerhoven, Vorsitzender des Bürgervereins. Diese soll nämlich über die Kaßlerfelder Straße laufen. „Seit Monaten versuchen wir, Ruhe in den Verkehr des Stadtteils zu bringen, und jetzt werden bald wieder neue LKW durch die Straßen brettern", ärgerte sich Westerhoven. Der Bürgerverein wünscht sich die Zulieferung über den Kaßlerfelder Ring. Danach bliebe nur noch ein Problem zu lösen. „Wir müssen uns einen neuen Platz für unser Osterfeuer suchen", so Westerhoven. Denn dieses wurde bis dato immer auf der Wiese an der Albertstraße gefeiert.
LKW-VERKEHR
Seit langem beklagen Bürgervereine und Gewerbetreibende in Neuenkamp und Kaßlerfeld ein fehlendes Verkehrskonzept. „Zunehmender LKW-Verkehr ohne verkehrslenkende Maßnahmen erzeugt regelmäßig Staus auf Straßen des Vorbehalts- und Rettungswegenetzes", sagte Bezirksvertreter Lothar Tacke. Auch Sascha Westerhoven vom Bürgerverein ist sich sicher: „Die Kaßlerfelder Straße schreit nach Verkehrsberuhigung."
NRZ vom 12.10.2007
Hitachi plant zweites Bürohaus
Die Stadt verkauft eine zirka 5000 Quadratmeter große Teilfläche ihres Grundstücks an der Albertstraße in Kaßlerfeld an die Firma Mega Pet GmbH. So steht es zumindest in einer Beschlussvorlage, die der Rat der Stadt am 17. September einstimmig absegnete. Mega Pet betreibt zurzeit noch an der Schifferstraße am Innenhafen einen Zoofachmarkt. Eigentümer dieser Immobilie ist die Firma SIP aus Ruhrort. "Zur Bürohaus-Erweiterung des an der Schifferstraße liegenden Bürokomplexes von Hitachi Power Europe GmbH plant die Firma SIP auf dem Grundstück Schifferstraße einen Neubau", heißt es in der Vorlage. Um diese Projekt zu realisieren, müsse der Tierfachmarkt von der Schifferstraße an die Albertstraße verlagert werden. Weiter heißt es: "Da der geplante Bürokomplex bereits im Herbst 2008 fertiggestellt sein soll, muss die Tierfachmarktverlagerung äußerst kurzfristig umgesetzt werden." Vermessungen hierfür werden auf dem Grundstück an der Albertstraße bereits durchgeführt. Unterschrieben sei allerdings, nach Angaben der Stadt, noch nichts. Die Gespräche laufen aber. Zumal Hitachi erst vor kurzem in das neue "Power Office" am Innenhafen zog (wir berichteten). Damals hieß es, dass 150 weitere Mitarbeiter der Firma für drei Jahre in den "Five-Boats"-Komplex ziehen. Bis dahin sollte geklärt sein, ob das neu geplante Bürogebäude auf dem Gelände des Tiermarktes bezogen wird. Zumindest der Rat gab hierfür seine Zustimmung. Die Firma SIP wollte dazu noch keine Stellungnahme abgeben. (ker)
WAZ vom 02.10.2007
Bürgerverein besucht Märkte zu Weihnachten
Zweitägige Busfahrt nach Hamburg und Bremen
Der Allgemeine Bürgerverein Kaßlerfeld bietet zum ersten Mal eine zweitägige Fahrt zu den Hanseatischen Weihnachtsmärkten Hamburg und Bremen an. Am 19.12.07 führt die Busfahrt zunächst nach Hamburg, wo die Teilnehmer festlich geschmückte Stände und traditionelle Handwerkskunst auf dem Rathausmarkt erwarten. Nach einer Übernachtung in Bremen steht ein Besuch des dortigen Weihnachtsmarktes an. Rund um das Bremer Rathaus und den Roland kann man sich vom Markt verzaubern lassen. Es bleibt auch genügend Zeit einen kleinen Abstecher ins berühmte Schnoorviertel zu machen. Der Aufenthalt auf beiden Weihnachtsmärkten beträgt jeweils 4 Stunden. Der Fahrpreis beträgt 99 Euro und beinhaltet Hin- und Rückfahrt zu den Weihnachtsmärkten, Abendessen, Übernachtung und Frühstücksbüffet. Bei Einzelzimmern wird ein Zuschlag von 10 Euro erhoben. Verbindliche Anmeldungen bitte bis zum 24. Oktober unter: 0173/5193732 oder dienstags von 19:30 Uhr bis 20 Uhr im Haus Kontakt.
NRZ vom 29.09.2007
Reise. Bürgerverein Kaßlerfeld fährt zu den Weihnachtsmärkten in Hamburg und Bremen.
Der Bürgerverein Kaßlerfeld bietet in diesem Jahr zum ersten Mal eine zweitägige Fahrt zu den Weihnachtsmärkten Hamburg und Bremen an. Folgendes Programm ist geplant: Am 19. Dezember beginnt die Fahrt zum Weihnachtsmarkt in Hamburg, wo die Teilnehmer festlich geschmückte Stände und traditionelle Handwerkskunst auf dem Rathhausmarkt erwarten. Anschließend geht die Reise weiter zum Hotel in Bremen. Am nächsten Tag folgt der Ausflug zum dortigen Weihnachtsmarkt. Der Fahrpreis beträgt 99 Euro und beinhaltet Hin- und Rückfahrt zu den Weihnachtsmärkten, Abendessen, Übernachtung und Frühstücksbüffet. Bei Einzelzimmern wird ein Zuschlag von 10 Euro erhoben. Verbindliche Anmeldungen bitte bis zum 24. Oktober unter: 0173/5193732 oder dienstags von 19:30 Uhr bis 20 Uhr im Haus Kontakt.
NRZ vom 28.09.2007
Entedankfest. Der Bürgerverein Kaßlerfeld (ABK) lädt die Bürger Kaßlerfelds zu einem kleinen Erntedankfest. Am Mittwoch, 3. Oktober, soll um 15 Uhr im "mittendrin" ein Erntedankkranz aufgehängt werden. Anschließend gibt's Kaffee und Kuchen zur Einstimmung auf die herbstliche Zeit.
WAZ vom 28.09.2007
Kaßlerfeld. Der Allgemeine Bürgerverein Kaßlerfeld würde sich freuen, die Bürger Kaßlerfelds zu einem Erntedankfest begrüßen zu dürfen. Am 3. Oktober soll um 15 Uhr im "mittendrin" der Erntedankkranz aufgehängt werden.
NRZ vom 21.09.2007
Ente und Elefant zogen endlich ein
Große Begeisterung zeigten gestern die Kinder der evangelischen Kindertagesstätte an der Wrangelstraße in Kaßlerfeld. Mit einem lauten "Juhuu!" begrüßten sie die zwei neuen Gruppen "Ente" und "Elefant" aus dem ehemaligen katholischen Kindergarten an der Klemensstraße.
Mit einem lauten "Juhuu!" feierten die Kinder in Kaßlerfeld gestern den Einzug von "Ente" und "Elefant". So heißen die zwei neuen Gruppen, die wegen der Schließung des katholische Kindergartens an der Klemensstraße in der evangelischen Kindertagesstätte Wrangelstraße ein neues Zuhause fanden.
Im März waren die Tage des katholischen Kindergartens St. Clemens gezählt. "Die Einrichtung wird zum 1. August 2007 geschlossen", hatte Jürgen Haberl vom Bistum Essen damals verkündet. Die Liebfrauengemeinde plane, das Gelände anders zu nutzen. Nun galt es, für die zwei Kindergartengruppen eine andere Unterbringung zu finden. "Das Platzkontigent dieser beiden Gruppen wird in Kaßlerfeld dringend benötigt", berichtete Jugendamtsleiter Thomas Krützberg vor einigen Monaten. So sei auch in den kommenden Jahren kein Rückgang der Nachfrage zu befürchten.
Die Stadt bat um Unterstützung
Die Stadt nahm die Sache in die Hand und bat die evangelische Kirchengemeinde um Unterstützung - mit Erfolg: So beschloss die Bezirksvertretung Mitte in ihrer Sitzung im März die Erweiterung der Kindertagesstätte an der Wrangelstraße. Der Jugendhilfeausschuss und der Rat zogen nach, so dass die Ausbauarbeiten im Juni beginnen konnten.
In gleicher Bauweise wie das Grundgebäude der Einrichtung erstrahlt der Anbau jetzt in frischem Gelb. 50 zusätzliche Kinder werden damit an der Wrangelstraße betreut, was auch eine Erweiterung des Erzieherinnenteams zur Folge hatte.
Ein riesiges Plakat mit einer Zeichnung des Neubaus hing vor dem Eingang und wartete darauf, verschönert zu werden. "Damit wollen wir die Bauphase noch einmal symbolisieren", erläuterte Pfarrer Stefan Blank. Und nach einer von Oberbürgermeister Adolf Sauerland zaghaft gemalten Sonnenblume durften sich auch die Hauptpersonen des gestrigen Tages, also die Kinder, auf dem Plakat verewigen, die später völlig aufgeregt das neue Gebäude stürmten. Die Tigergruppe und die Bärengruppe der Wrangelstraße haben also jetzt Verstärkung bekommen. Und wie finden die Kinder das? "Voll gut", trällerten alle im Chor. "Viele neue Spielkameraden!"
KINDERGÄRTEN IM BEZIRK Im Bezirk Mitte gibt es zurzeit 47 Kindergärten. In den so genannten Kindertagesstätten können Kinder vom vierten Lebensmonat bis zum 14. Lebensjahr zur ganztägigen Betreuung abgegeben werden. Die Kindergärten (ab drei Jahre) kümmern sich sieben Stunden um die Kleinen. Die evangelische Kindertageseinrichtung Wrangelstraße hat am 1. August ihr Angebot im Nachmittagsbereich erweitert. Zudem steht ein großes Fest vor der Tür. Nächsten Monat wird die Einrichtung 100 Jahre alt.
DU-Notizen 9/2007

Wochenanzeiger vom 08.08.2007

WAZ vom 07.08.2007

NRZ vom 07.08.07

RP vom 07.08.07

WAZ vom 07.08.07

NRZ vom 20.07.2007
Ortswechsel. Fleißig sind die Mitglieder des Bürgervereins Kaßlerfeld heute morgen ab 10 Uhr. Die Geschwindigkeitstafel an der Kaßlerfelder Straße/Ecke Waldermarstraße wird entfernt. Am Samstag, 4. August, erhält sie in Neuenkamp an der Essenberger Straße/Ecke Benediktstraße, einen neuen Platz.
NRZ vom 20.07.2007

NRZ vom 19.07.2007
Marktfest. Der Allgemeine Bürgerverein Kasslerfeld lädt am 19. Juli zum Marktfest auf den Gablenzplatz. Von 8 bis 15 Uhr sind die Marktstände aufgebaut. Dazu gibt es Musik und eine Kindereisenbahn. Wegen der mangelnden Nahversorgung im Stadtteil organisiert der Bürgerverein seit Mai den kleinen Markt, (mh)
NRZ vom 18.07.2007


Wochenanzeiger vom 06.06.2007

NRZ vom 29.05.2007

Pressemitteilung vom 26.05.2007
Geschwindigkeit wird auf der Kaßlerfelder Straße gezeigt
Am Samstag, 26. Mai wurde auf der Kasslerfelder Straße ein Geschwindigkeitsmessgerät für drei Wochen aufgestellt. Dieses Gerät wurde dem Allgemeinen Bürgerverein Kaßlerfeld von der Bürgerstiftung Duisburg zur Verfügung gestellt.
Sascha Westerhoven, Vorsitzender des Allgemeinen Bürgervereins Kaßlerfeld, freute sich über die Leihgabe des Gerätes, „Wir haben bewusst dieses Gerät auf der Kasslerfelder Straße, vor der Grundschule, installiert, um hier einmal genaue Zahlen geliefert zu bekommen wie viele Pkws und Lkws mit welcher Geschwindigkeit passieren“.
Bei der Geschwindigkeitsmessung wird es keine Strafen für Temposünder geben. Vielmehr wird an die Verantwortung der Autofahrer appelliert, so Frank Salamon, Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung.
Manfred Osenger, Vorsitzender des Verkehrsausschusses, berichtete aus der letzten Sitzung, dass die Mitglieder einstimmig den Einsatz des Gerätes für das gesamte Stadtgebiet zugestimmt haben. Die jeweiligen Daten sollen dem Ausschuss zur Verfügung gestellt werden.
Auf dem Foto von links: Frank Salamon, Eva Tanschek, Sascha Westerhoven, Oliver Rathaj (Polizeikommissar), Manfred Berns, Matthias Pech, Ralf Dippe, Ulla Roemer Bernd Bermel, Horst Kettler
NRZ vom 26.05.2007
Das erste Okay für die Erweiterung
KINDERGARTEN. Der Jugendhilfeausschuss genehmigte gestern den Ausbau des evangelischen Kindergartens in Kaßlerfeld. Ohne Diskussion oder Wortmeldungen von Seiten der Politik wurde die Beschlussvorlage genehmigt. Der evangelische Kindergarten an der Wrangelstraße in Kaßlerfeld wird um zwei Gruppenräume erweitert. Zwei Gruppen mit jeweils 25 Kindern Grund dafür ist die Schließung des katholischen Kindergartens St. Clemens im Stadtteil. Zwei Gruppen mit jeweils 25 Kindern müssen ab dem 1. August in einer anderen Einrichtung untergebracht werden. "Die Stadt hätte eine eigene zweigruppige Einrichtung in Kaßlerfeld errichten müssen", heißt es in der Beschlussvorlage, "was sich aber nach einer Abwägung der Vor- und Nachteile weder betriebswirtschaftlich noch organisatorisch als sinnvoll erwiesen hat." Somit führt jetzt die evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg die erforderliche Baumaßnahme auf ausdrücklichen Wunsch der Stadt durch. Die Kosten von 600 000 Euro werden erstattet. Finanziert wird die Erweiterung mit Zuschussmitteln aus dem Gesamthaushalt und dem Jugendhaushalt. Weiter heißt es in der Vorlage: "Für die Überlassung des 730 Quadratmeter großen Grundstücks werden der evangelischen Kirchengemeinde solange keine Mietkosten abverlangt, wie das Grundstück für Kindergartenzwecke genutzt wird." Bei Rückgabe muss das Gelände allerdings in den ursprünglichen Zustand versetzt werden. Laut Beschluss werden der Gemeinde bei Bedarf auch hierfür die Kosten erstattet. Mit dem Ausbau verdoppelt der Kindergarten an der Wrangelstraße sein Angebot. Somit ist auch die Erweiterung des Erzieherinnenteams erforderlich. Der Haupt- und Finanzausschuss entscheidet am 4. Juni über die Vorlage, der Rat der Stadt am 11. Juni. Dann können die Arbeiten beginnen. Ein weiterer Tagesordnungspunkt des Jugendhilfeausschusses in der gestrigen Sitzung war das Modellprojekt "Familienzentren". Einstimmig beschlossen die Mitglieder die Umwandlung von zehn Einrichtungen im Stadtgebiet in ein Familienzentrum. Zwei davon liegen im Bezirk Mitte. So wird ab dem 1. August auch der evangelische Kindergarten Wrangelstraße sein Angebot im Nachmittagsbereich erweitern. Bei der zweiten Einrichtung handelt es sich um den katholischen Kindergarten an der Heinrich-Bertmans-Straße in Neudorf. (ker)
NRZ vom 23.05.2007
Weniger Tempo auf ruhigen Straßen
AKTION. Bürgerstiftung warnt in zwei Stadtteilen mit Geschwindigkeitsanzeigen vor überhöhtem Tempo. Appell an Verantwortung. Partnerschaft im Straßenverkehr kommt in Duisburg zu kurz. Das will die Bürgerstiftung Duisburg ändern. Als erste Aktion wird an zwei Stellen im Stadtgebiet - in Kaßlerfeld und in Mündelheim - eine Geschwindigkeitsanzeige am Straßenrand aufgestellt. Vor den dortigen Grundschulen mit Tempo 30 soll diese Anzeige den rasanten Autofahrern deutlich machen, dass ihr Tempo zu hoch ist und sie andere Menschen gefährden. Tempo lässt sich ablesen Manfred Berns, Geschäftsführer der Bürgerstiftung, erklärte gestern den Sinn dieser Aktion: "Wir wollen die Entwicklung der Verkehrssicherheit in unserer Stadt unterstützen. Mancher Autofahrer fährt unbewusst zu schnell." Nach den Worten von Berns und von Frank Salamon, Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung, gehört ein "Klimawechsel im Straßenverkehr zu den dringlichsten Aufgaben der Verkehrssicherheitsarbeit". Die Uerdinger Straße in Mündelheim und die Kaßlerfelder Straße in Kaßlerfeld, jeweils gegenüber den Grundschulen, sind die erste Aufstellplätze für die große digitale Geschwindigkeitsmessung und -anzeige. Vorbeifahrende Autofahrer können an diesen "Speed Displays" ihr Tempo ablesen. In Kaßlerfeld stellt die Bürgerstiftung diese Anzeigetafel am Samstag, 26. Mai, um 12 Uhr auf. Der Bürgerverein Kaßlerfeld unterstützt die Stiftung dabei. In Mündelheim (10 Uhr) ist am Samstag ebenfalls der dortige Bürgerverein hilfreich zur Stelle. Berns: "Wir wollen das Bewußtsein verändern, dabei aber die Leute mitnehmen." Drei Wochen steht die Geschwindigkeitsanzeige an den ersten Stellen. Dann werden die beiden Tafeln im Süden in Huckingen und Serm und in Mitte in Neuenkamp und Duissern aufgestellt. Salamon: Wir hoffen auf ein positives Echo." Bei der Geschwindigkeitsmessung wird es keine Strafen für Temposünder geben. Vielmehr wird an die Verantwortung der Autofahrer appelliert. Die Daten werden aber ausgewertet. (ama) Die Bürgerstiftung setzt sich dafür ein, im sozialen und kulturellen Bereich konkrete Projekte umzusetzen. Auch das Ehrenamt soll weiterentwickelt werden. Unterstützt wurde z. B. die Leseförderung
Wochenanzeiger vom 09.05.2007
Kaßlerfelder auf Ausflugstour
Der Allgemeine Bürgerverein Kaßlerfeld bietet am Samstag, 18. August, eine Busfahrt nach Aachen an. Die Teilnehmer erwartet bei einer Stadtrundfahrt eine Fülle von Informationen über die Kaiserstadt. Nach Besichtigung einer Printenbäckerei wird im Aachener Brauhaus das Mittagessen serviert. Nach dem Essen ist dann Zeit Aachen selbst zu erkunden. Abfahrt ist am 18. August um 8:45 Uhr in Kaßlerfeld, Bülowstraße 11 vor der Gaststätte „Petras Eck". Die Rückfahrt ist gegen 18 Uhr geplant. Die Fahrt dauert jeweils rund eine Stunde. Die Kosten für Busfahrt, Stadtrundfahrt, Besichtigung und Mittagessen betragen für Mitglieder des Allgemeinen Bürgerverein Kaßlerfeld 15 Euro, ansonsten 30 Euro. Telefonische Anmeldungen nimmt Sascha Westerhoven unter 0173/5193732 oder jeden Dienstag um 19:30 in der Gaststätte „Haus Kontakt", Scharnhorststraße 32 in Kaßlerfeld. entgegen.
WAZ vom 08.05.2007
Stadtrundfahrt durch Aachen
Der Allgemeine Bürgerverein Kaßlerfeld bietet eine Busfahrt nach Aachen am Samstag, 18. August, an. Die Teilnehmer erwartet u.a. eine Stadtrundfahrt. Zum Programm gehört auch die Besichtigung einer Printenbäckerei. Die Abfahrt am 18. August erfolgt um 8.45 Uhr ab Kaßlerfeld, Bülowstraße 11, vor der Gaststätte "Petras Eck". Rückfahrt ist gegen 18 Uhr. Kosten: Für Busfahrt, Stadtrundfahrt, Besichtigung und Mittagessen für Mitglieder des Allgemeinen Bürgervereins Kaßlerfeld betragen 15, ansonsten 30 Euro. Anmeldungen nimmt Sascha Westerhoven an unter 0173/5193732 oder jeden Dienstag um 19.30 Uhr in der Gaststätte "Haus Kontakt"· Scharnhorststraße 32.
NRZ vom 07.05.2007
Tagestour nach Aachen
Der Allgemeine Bürgerverein Kaßlerfeld bietet für den 18. August eine Busfahrt nach Aachen an. Die Teilnehmer erwartet eine Fülle an Informationen über Aachen bei einer Stadtrundfahrt. Nach Besichtigung einer Printenbäckerei wird im Brauhaus zu Mittag gegessen. Anschließend können die Teilnehmer die Stadt erkunden.
Die Abfahrt ist um 8.45 Uhr an der Bülowstraße 11 vor der Gaststätte "Petras Eck". Die Rückfahrt ist gegen 18 Uhr ab Aachen geplant. Mitglieder zahlen für den Tagesausflug 15 Euro, alle anderen 30 Euro. Telefonische Anmeldungen nimmt der Vorsitzende Sascha Westerhoven unter der Rufnummer 01 73/51 93 732 oder jeden Dienstag um 19.30 Uhr in der Gaststätte "Haus Kontakt", Scharnhorststraße 32, an.
NRZ vom 07.05.2007

NRZ vom 05.05.2007

NRZ vom 04.05.2007

Rheinische Post vom 03.05.2007
Kleiner Wochenmarkt auf dem Gablenzplatz
Sascha Westerhoven, der auf der Jahreshauptversammlung des Allgemeinen Bürgerverein Kaßlerfeld erneut zum Vorsitzenden gewählt wurde, teilte jetzt mit, dass jeden Donnerstag, ab dem heutigen 3. Mai von 8 bis 14 Uhr, ein kleiner Wochenmarkt auf dem Gablenzplatz (Kaßlerfelder Ei) stattfindet.
NRZ vom 03.05.2007
Neuer Wochenmarkt
EINKAUFEN. Ab heute gibt es in Kaßlerfeld jeden Donnerstag einen Wochenmarkt. Fünf Händler stehen ab heute jeden Donnerstag von 8 bis 14 Uhr auf dem Gablenzplatz in Kaßlerfeld. Aufgrund der mangelnden Nahversorgung des Stadtteils setzte sich Bürgervereinsvorsitzender Sascha Westerhoven für einen kleinen Wochenmarkt ein, das Bezirksamt erteilte die benötigte Sondergenehmigung. So werden jetzt Obst und Gemüse, Fisch, Fleisch, Backwaren und Bekleidung feilgeboten. (ker)
NRZ vom 02.05.2007
Mai-Baum in Kaßlerfeld
Mit Begeisterung waren die 50 Bürgerinnen und Bürger aus Kaßlerfeld bei der Sache, als es um die Aufstellung ihres Maibaums auf dem Gablenzplatz ging. Wer starke Arme hatte, packte mit an. Anschließend sangen sie, noch im April, Mailieder. Nach getaner Arbeit spendierten der Allgemeine Bürgerverein Kaßlerfeld und die DRK-Begegnungsstätte "mittendrin" Kaffee und Kuchen, gab es Akkordeonmusik. Sascha Westerhoven, frisch bestätigter Vorsitzender des Bürgervereins, freute sich, dass jetzt auch unter diesem Maibaum ab Donnerstag ein kleiner Wochenmarkt stattfindet.
Pressemitteilung vom 28.04.2007 , gedruckt in der WAZ am 02.05.2007
Jahreshauptversammlung des Allgemeinen Bürgervereins Kaßlerfeld
Großes Interesse bestand bei der Jahreshauptversammlung des Allgemeinen Bürgervereins Kaßlerfeld. Der Vorsitzende Sascha Westerhoven hatte den Jugendamtsleiter Thomas Krützberg zum Thema Kindergartensituation im Stadtteil eingeladen. Nachdem der Katholische Kindergarten am 31.07.2007 geschlossen werden soll, informierte Herr Krützberg, dass der Evangelische Kindergarten die zwei Kindergartengruppen übernehmen wird. Provisorisch wird bis zur Fertigstellung der Erweiterung des Evangelischen Kindergartens an der Wrangelstraße, (Ende September 2007) die Räumlichkeiten des Katholischen Kindergartens genutzt. Das hier die Stadt Duisburg für den notwendigen Ersatz gesorgt hat fand bei den Anwesenden großer Beifall.
Bei den anschließenden Wahlen wurde Sascha Westerhoven, einstimmig zum Vorsitzenden des Allgemeinen Bürgervereins Kaßlerfeld wiedergewählt. Zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden wurde Bernd Bermel gewählt. Ebenfalls neu in den Vorstand wurde Björn Walders als Schriftführer gewählt. Des weiteren wurde als Kassiererin Ulla Roemer, als Beisitzer, Hennes Beckhaus - Ralf Dippe - Horst Kettler - Matthias Pech und Jutta Pothast bestätigt.
Positiv wurde auch von den Teilnehmern die Information von Sascha Westerhoven aufgenommen, dass ab dem 3.Mai von 8:00 Uhr bis 14:00 Uhr jeden Donnerstag, ein kleiner Wochenmarkt auf dem Gablenzplatz ( Kaßlerfelder Ei ) stattfindet.
Stadtpanorama vom 25.04.2007

Sauberes „Tor zur Innenstadt"
Zum wiederholten Mal sind die Wände der Brücke Ruhrorter Straße Opfer von mutwilligem Vandalismus geworden. Zahlreiche Helfer des Kaßlerfelder Bürgervereins und der Offensive für ein Sauberes Duisburg legten mit der zur Verfügung gestellten Technik der Salamon und Zimmermann Reinigungstechnik AG am Wochenende Hand an, um die Unterführung der Ruhrorter Straße unter der A 40 von Farbschmierereien zu befreien.
Rheinische Post vom 21.04.2007
Bürgerverein sorgt wieder für saubere Brückenwände
(RP) Zum wiederholten Mal sind die Wände der Brücke Ruhrorter Straße Opfer von mutwilligem Vandalismus geworden. Zahlreiche Helfer des Kaßlerfelder Bürgervereins, der Offensive für ein Sauberes Duisburg und mit der zur Verfügung gestellten Technik der Salamon und Zimmermann Reinigungstechnik AG, legen am Wochenende Hand an, um die Unterführung der Ruhrorter Straße unter der A 40 von Farbschmierereien zu befreien. Am Samstag, 21. April, ab 11 Uhr, wird der obere Teil der Brücke von Graffiti befreit und am Sonntag, 22. April ab 14 Uhr, die Wände der Brücke abgewaschen und die vorhandenen Farbschmierereien überstrichen.
NRZ vom 21.04.2007
Das Tor zur City wird gereinigt
Zum wiederholten Mal sind die Wände der Brücke Ruhrorter Straße Opfer von mutwilligem Vandalismus geworden.
Zahlreiche Helfer des Kaßlerfelder Bürgervereins, der Offensive für ein Sauberes Duisburg und mit der zur Verfügung gestellten Technik der Salamon und Zimmermann Reinigungstechnik AG, legen am Wochenende Hand an, um die Unterführung der Ruhrorter Straße unter der A 40 von Farbschmierereien zu befreien.
Am heutigen Samstag, 21. April ab 11.00 Uhr, wird der obere Teil der Brücke von Graffiti befreit und morgen, am Sonntag, ab 14.00 Uhr, werden die Wände der Brücke abgewaschen und die vorhandenen Farbschmierereien überstrichen.
NRZ vom 16.03.2007
Kindergarten wird erweitert
BEZIRKSVERTRETUNG. Die Weichen zum Ausbau der Tageseinrichtung an der Wrangelstraße sind gestellt. Einstimmig beschlossen haben die Mitglieder der Bezirksvertretung Mitte (BV) am Donnerstag die Erweiterung der Kindertagesstätte an der Wrangelstraße von zwei auf vier Gruppen. Hintergrund der Vorlage ist die geplante Schließung des katholischen Kindergartens St. Clemens (wir berichteten). Dort werden zurzeit noch zwei Gruppen à 25 Kinder betreut. "Wir sind gezwungen, für Ersatz zu sorgen", erklärte Jugendamtsleiter Thomas Krützberg. Denn das Platzkontingent dieser zwei Grupppen werde in Kaßlerfeld dringend benötigt. So sei auch in den kommenden Jahren kein Rückgang der Nachfrage zu befürchten. "Am 16. April stellen wir dem Jugendhilfeausschuss ein ausgearbeitetes Konzept vor", erläuterte Krützberg.
Ausweichen auf Sport- und Freizeitflächen
Zur Unterbringung von 50 zusätzlichen Kindern muss die Einrichtung an der Wrangelstraße durch einen Anbau erweitert werden. "Dafür wird voraussichtlich ein Ausweichen auf die Sport- und Freizeitflächen notwendig sein", meinte der Jugendamtsleiter, versicherte aber gleichzeitig, für entsprechenden Ersatz sorgen zu wollen.
Des Weiteren genehmigte die BV die Investitionszuschüsse für Sportvereine in diesem Jahr. Dabei regte Grünen-Vertreter Mustafa Arslan an, die Vereine besser zu informieren: "Es gibt einige Vereine im Bezirk Mitte, die gar nicht wissen, dass ihnen finanzielle Unterstützung zusteht." Bezirksamtsleiter Wolfgang Komorowski versprach, sich zu kümmern. "Die Vereinsvertreter können sich natürlich jederzeit bei uns melden", verwies er auch noch einmal auf die Bürgersprechstunde, die etwa einmal im Monat stattfindet.
Empörung über das neue Baugesetzbuch
Empört zeigten sich die Lokalpolitiker über eine Mitteilung der Stadtverwaltung zur Erneuerung des Baugesetzbuches. "Wir fühlen uns übergangen", waren sich die Fraktionen einig, "und in unseren Kompetenzen unterschätzt."
Nach der Novellierung kann das Verfahren eines Bebauungsplans bis zu einer Baufläche von 20 000 Quadratmeter ohne weitere Voraussetzungen Anwendung finden.
"Wofür sitzen wir noch hier", fragten sich die Politiker unisono und nahmen die Mitteilung missbilligend zur Kenntnis. (ker)KINDERGÄRTENIm Bezirk Mitte gibt es zurzeit 47 Kindergärten. In den so genannten Kindertagesstätten können Kinder vom vierten Lebensmonat bis zum 14. Lebensjahr zur ganztägigen Betreuung abgegeben werden. Die Kindergärten (ab drei Jahre) kümmern sich täglich sieben Stunden um die Kleinen. Infos: Tel: 283-4392.
NRZ vom 17.03.2007
Kreisel kommt
VERKEHR. Die Max-Peters-Straße wird wegen der Bauarbeiten zur Sackgasse. Am Donnerstag, 22. März, wird mit dem Bau der Kreisverkehrsanlage begonnen. Die Maßnahme wird sich in zwei Bauabschnitte gliedern und voraussichtlich Ende August abgeschlossen sein. In dieser Zeit wird die Max-Peters-Straße aus Richtung Ruhrdeich zur Sackgasse und kann nur bis zur Baustelle befahren werden.
Der Verkehr wird zunächst folgendermaßen geführt: Die Max-Peters-Straße wird, von der Schifferstraße aus, ab der Straße Am Unkelstein zur Einbahnstraße. Die Max-Peters-Straße wird, vom Ruhrdeich aus, ab der Zufahrt "Peugeot" bzw. ab der provisorischen Zufahrt "Metro" gesperrt. Die Straße Auf der Höhe bleibt geöffnet, jedoch wird die Rechtsabbiegespur gesperrt.
NRZ vom 13.03.2007
Ein Ersatz für St. Clemens ist in Aussicht
KINDER. Die katholische Kirche schließt ab August ihren Kindergarten in Kaßlerfeld. Womöglich springt die evangelische Gemeinde nun auf Wunsch der Stadt ein. "Das Thema brennt den Menschen im Stadtteil unter den Nägeln", wusste der Vorsitzende des Bürgervereins Kaßlerfeld, Sascha Westerhoven, vergangene Woche zu berichten. Er mache sich Sorgen, so Westerhoven, um die Zukunft der Kindergärtenplätze. Denn die katholische Gemeinde wird ihren Kindergarten an der Klemensstraße zum 1. August schließen.
"Die Jugendhilfeplanung obliegt der Stadt", erläuterte Anne Eichholz vom Diakonischen Werk. Und die Stadt sei auf die Gemeinde zugekommen und habe um Unterstützung gebeten. Deshalb wird die Bezirksvertretung Mitte (BV) bei ihrer Sitzung am kommenden Donnerstag über die Erweiterung der evangelischen Kindertagesstätte an der Wrangelstraße 22 beraten. Die Einrichtung soll von zwei auf vier Gruppen ausgebaut werden.
"Entschieden ist nichts"
Im katholischen Kindergarten werden zur Zeit zwei Gruppen mit jeweils 25 Kindern betreut. Eine Gruppe wurde vor Monaten geschlossen. Die Entscheidung in der BV ist jedoch nur ein vorbereitender Schritt.
"Entschieden ist nichts, wir führen noch Gespräche", berichtete Pfarrer Peter Krogull gestern. Noch sei die Erweiterung in der Gemeinde nicht beschlossen. Wenn St. Clemens geschlossen wird, müssen die Kinder woanders untergebracht werden. Die Bedarfsplanung weise aus, dass die Nachfrage in Kaßlerfeld in den kommenden Jahren auf einem konstanten Level bleibt, so Eichhorn. "Deshalb prüft die Gemeinde ihre Möglichkeiten."
Da die Erreichbarkeit eines Kindergartens gewährleistet sein muss, käme sonst wohl nur ein Neubau in Frage. (mh)
NRZ vom 06.03.2007
St. Clemens Tage sind gezählt
KINDER. Die Liebfrauengemeinde plant das Kindergartengelände in Kaßlerfeld anders zu nutzen, verrät aber noch nicht wie. Die Tage des katholischen Kindergartens St. Clemens in Kaßlerfeld sind gezählt. "Zum 1. August wird der Kindergarten definitiv geschlossen", berichtete Jürgen Haberl vom zuständigen Kita-Zweckverband des Bistums Essen gestern. "Die Gemeinde hatte uns vor einiger Zeit darum gebeten, das Grundstück künftig anderweitig nutzen zu dürfen. Wir haben dieses Anliegen geprüft und jetzt zugestimmt", erläuterte Haberl.
Schon bei der weitreichenden Umstrukturierung aus Kostengründen, die das Bistum Essen im vergangenen Jahr angestrengt hatte, sei die Kaßlerfelder Einrichtung auf die Spar-Liste des innerkirchlichen Bedarfplans geschrieben worden. "Bereits vor einigen Monaten wurde eine der Kindergartengruppen geschlossen", so Haberl. "Aus meiner Sicht wird es jedoch keine Schwierigkeiten geben, die Kinder in anderen Einrichtungen unterzubringen."
Bürgerverein plant Infoveranstaltung
Sascha Westerhoven vom Bürgerverein hat etwas mehr Bedenken: "Das Thema brennt den Leuten zur Zeit unter den Nägeln", weiß der engagierte Kaßlerfelder. "Nach den Osterferien werden wir eine Informationsveranstaltung durchführen, bei der wir hoffentlich die konkreten Zukunftspläne für die Kindergartensituation und das Gelände erläutern können. Die Eltern sind in Sorge."
Was die Liebfrauengemeinde auf dem Gelände an der Klemensstraße genau plant, soll noch nicht an die Öffentlichkeit. "Wir haben Pläne für eine neue Nutzung, aber es ist noch nichts unterschrieben", betonte der Verwaltungsleiter der Gemeinde, Tobias Mühlhause. "Wir sind natürlich bemüht, die Kinder im Stadtteil oder in andere Einrichtungen der katholischen Kirche zu vermitteln."
Auch Haberl glaubt, dass ein nahtloser Übergang für die 50 Kinder, die jetzt noch in zwei Gruppen im Kindergarten St. Clemens betreut werden, in eine andere Einrichtung gewährleistet sein wird. "Wir haben die Schließung mit dem städtischen Jugendamt abgesprochen und es laufen Gespräche mit anderen Einrichtungen." Die Kommune sei frühzeitig über die Pläne, den Kindergarten zu schließen, informiert worden.
Er könne sich vorstellen, dass es Gespräche mit der evangelischen Kirche gibt, die in Kaßlerfeld ebenfalls einen Kindergarten unterhält. Das Bistum Essen hat seit 2005 eine Strukturreform auf den Weg gebracht, um erheblich einzusparen. Die Umstrukturierung wird in den kommenden Monaten abgeschlossen sein. Im Dekanat Mitte ist Liebfrauen die Pfarrei für rund 35 000 Katholiken. (mh)
NRZ vom 05.03.2007
Kaufland-Eröffnung: Verzögerung möglich
HANDEL. Wie eine Unternehmenssprecherin jetzt mitteilte, könnte es sein, dass das neue Warenhaus in Kaßlerfeld nicht mehr in diesem Jahr fertig gestellt wird. Die Eröffnung der Kaufland-Filiale in Kaßlerfeld auf dem Gelände der ehemaligen Metallwarenfabrik Schmalenbach, Auf der Höhe 20, könnte sich doch noch bis 2008 verzögern.
Wie Kaufland-Sprecherin Simone Hartmann jetzt der NRZ erläuterte, sei das Unternehmen zwar bemüht, das neue Kaufland-SB-Warenhaus bis zum Jahresende zu eröffnen. "Allerdings kann sich die Eröffnung auf den Jahresanfang 2008 hinausschieben", berichtete Hartmann, ohne auf die Gründe eingehen zu wollen.
Die Filiale in Kaßlerfeld werde in Angebot und Größe mit dem bereits seit November 2002 in Hamborn bestehendem Haus vergleichbar sein. Der Vorsitzende des Allgemeinen Bürgervereins, Sascha Westerhoven, begrüßte die Ansiedlung noch einmal und wünscht sich in der Zukunft regelmäßiger über die Aktivitäten auf dem Baugelände informiert zu werden. (mh)
NRZ vom 28.02.2007
Kaufland öffnet zum Jahresende
HANDEL. Die Bagger haben auf dem Fabrikgelände in Kaßlerfeld schon ganze Arbeit geleistet. Eines ist klar: Noch in diesem Jahr wird auf dem Gelände der ehemaligen Metallwarenfabrik Schmalenbach (Auf der Höhe 20) mitten in Kaßlerfeld die dritte Kaufland-Filiale der Stadt eröffnen. Im November 2002 machte das Unternehmen ein Haus in Hamborn auf, im März 2006 folgte die Eröfnung in Hochheide.
Und auch in Kaßlerfeld sollte die Eröffnung wesentlich früher stattfinden, doch bevor der Abriss der alten Fabrikhallen begonnen werden konnte, wurde ein Jahre währender Streit zwischen Kaufland und der Stadt ausgefochten. Schon 2002 hatte die Warenhauskette eine Bauvoranfrage gestellt. Doch weil Kaßlerfeld noch zum Innenstadtbereich zähle, so die Argumentation von Politik und Verwaltung, wurde eine Veränderungssperre verhängt. "Zentrenschädigende Sortimente" sollten so verhindert werden.
Obwohl die Bezirksvertreter und der Allgemeine Bürgerverein sich immer für den Neubau auf der weitläufigen Brache stark gemacht hatten, musste ein Gang vor Gericht den Streit letztlich entscheiden. Und das Urteil fiel ganz im Sinne der rund 3500 Kaßlerfelder aus, denn ein Frischemarkt fehlt im Stadtteil.
Nun laufen bereits seit einigen Monaten die vorbereitenden Arbeiten, längst sind die Bagger im Einsatz und haben schon die alten Fabrikhallen abgerissen. Von der ehemaligen Bebauung sind nur noch die Überreste der Kellerräume zu erahnen. Dafür wird mittlerweile die Größe des Areals sichtbar.
Nachdem bereits im vergangenen Jahr das Gerücht kursierte, das neue Einkaufszentrum würde bereits Anfang des Jahres eröffnen steht nun fest, dass mit einer Eröffnung vor dem vierten Quartal nicht zu rechnen ist. Von Kaufland selbst gab es gestern keine Antwort auf die Frage der NRZ, wann mit der Eröffnung zu rechnen ist. (mh)
NRZ vom 24.02.2007
Die Bürgervereine im Bezirk sollen gestärkt werden
AUSBLICK. Bezirksamtsleiter und Bezirksvorsteher benennen die Schwerpunkte für 2007.
Wenn von "95" die Rede ist, wissen die Mitarbeiter in der Verwaltung bescheid. Gemeint ist das Bezirksamt Mitte am Sonnenwall. Im Erdgeschoss ist unter anderem der Bürger-Service untergebracht, im vierten Stock sind die Büros von Wolfgang Komorowski, dem Bezirksamtsleiter, und Heinz Klose, dem Bezirksvorsteher. Für die NRZ fassten beide zusammen, welche bezirklichen Ziele und Aufgabenschwerpunkte 2007 anstehen.
So wird das Waschhaus in Neudorf der Einschornstein-siedlung nach 35 Jahren Leerstand abgerissen, damit dort Stadthäuser entstehen. Die gesamte Einschornsteinsiedlung soll aufgewertet werden. In Kaßlerfeld wird mit dem Bau des Kreisverkehrs an der Kreuzung Max-Peters-Straße / Auf der Höhe begonnen. Zudem wird wie auch in Neuenkamp die Gewerbegebietsbeschilderung installiert.
Das Bezirksamt sowie die Bezirkspolitik, betonen Amtsleiter und Bezirksvorsteher gleichermaßen, sollen verstärkt in 2007 ihre Aufgaben intensiv wahrnehmen und Ansprechpartner für Bürger, Vereine, Institutionen und Gewerbetreibende sein. Das Bezirksamt soll bei Bürgeranliegen weiterhin Hilfestellung leisten.
Es sollen die gut besuchten monatlichen Bürgersprechstunden mit der Polizei fortgesetzt werden. Zudem sollen die Bürgervereine unterstützt werden, zur Belebung aller Stadtteile im Bezirk. Probleme sollen durch flexible und schnelle Vorgehensweisen, wie Ortsbesichtigungen gelöst werden.
NRZ vom 16.01.2007
Bürgerverein will die Seeling-Schule
EMPFANG. Die Kaßlerfelder planen für 2007 wieder einige Projekte und Feste.
21 Jahre lang war August Seeling Erster Bürger der Stadt. 1956 war er dabei, als der Grundstein für die heutige Gemeinschaftsgrundschule Wrangelstraße in Kaßlerfeld gelegt wurde. Bei der Feier zum 50-jährigen Schuljubiläum erinnerte Alt-Oberbürgermeister Josef Krings schon im vergangenen Jahr daran und es ward, gemeinsam mit dem aktuellen Oberbürgermeister Adolf Sauerland, die Idee geboren, die Grundschule nach August Seeling zu bennenen.
"Wir haben diese Idee jetzt wieder vorgestellt", berichtete Manfred Osenger, Ratsherr und Bürgervereinsmitglied, über den traditionellen Neujahrsempfang des Bürgervereins, der am Sonntag stattfand. Wahrscheinlich werde dieser Vorschlag bald in die Bezirksvertretung Mitte getragen.
Mit über 100 Besuchern sei der Neujahrsempfang sehr gut besucht gewesen, freute sich Osenger, der verspricht, "wir haben uns für 2007 wieder viel vorgenommen".
Beim Jahresrückblick erinnerte der Vereinsvorstand an die Projekte und Aktionen in 2006: So wurde der "Kaßlerfeld"-Schriftzug an der Brücke über die Ruhrorter Straße installiert, gemeinsam wurde der Stadtteil gesäubert, zudem gab es zahlreiche Feste und Aktivitäten für die Bürgerschaft. Der Bürgervereinsvorsitzende Sascha Westerhoven habe zudem beim Empfang über die vorbereitenden Maßnahmen im Rahmen der Bombenentschärfung informiert, die heute stattfindet.
"Im Februar sollen nun die Arbeiten für den neuen Verteilerkreis an der Max-Peters-Straße beginnen", lobt Osenger die Arbeit der Aktiven. Drei Monate später könnte der Kreisel bereits fertig sein. (mh)
NRZ vom 21.09.2006
Zusätzliche Stellplätze
BEZIRKSVERTRETUNG. Parksituation in der Innenstadt wird etwas entschärft.
21 zusätzliche Stellplätze wird es in der Innenstadt geben. Das teilte gestern Bezirksamtsleiter Komorowski den Mitgliedern der Bezirksvertretung Mitte mit. Im einzelnen geplant sind: fünf Stellplätze an der Mühlenbergstraße, acht am Burgacker und acht an der Obermauerstraße.
Auch an der Ruhrorter Straße, wo Zweiradfahrer oftmals ihre Gefährte wild parken, wird die Situation durch Markierungen für fünf bis sechs Motorräder entschärft. Weitere gute Nachrichten, die der Bezirksamtsleiter überbrachte: Die Baumaßnahme Kaufland in Kaßlerfeld hat begonnen. Der Abbruch ist in vollem Gange. Anfang 2007 soll mit den Hochbauarbeiten begonnen werden, so dass im November/Dezember nächsten Jahres das Kaufhaus eröffnen dürfte. Dem Ende geht die Baumaßnahme Ruhrdeich entgegen. Am 30. September wird es deshalb ein kleines Fest geben, mit der offiziellen Übergabe der Straße um 11 Uhr.
Die weniger gute Nachricht, aber letztendlich ein Schutz für die Bürger: Das Hallenbad Neudorf muss geschlossen werden, weil ein Schaden festgestellt wurde, der eine akute Unfallgefahr für die Gäste bedeutet. Deshalb kann das Bad schon ab heute bis 8. Oktober nicht mehr benutzt werden. In diesem Zeitraum wird auch gleich die für November angesetzte Grundreinigung mit erledigt. (p.s.)
Wochenanzeiger vom 6.09.06
Kaßlerfeld feierte Kinder- und Bürgerfest
Petrus feierte mit, als der Allgemeine Kaßlerfelder Bürgerverein am Wochenende zum Fest auf den Schulhof an der Wrangelstraße lud. Für musikalische Unterhaltung sorgten neben der „Show Disco Lizzy" auch die Kinder des Evangelischen Kindergartens (Foto oben), die für ihre Lieder jede Menge Applaus erhielten. Eröffnet wurde das Fest mit Freibier. Ratsherr Manni Osenger, auf unserem Foto zusammen mit der Bundestagsabgeordneten Petra Weis, hatte für das erfrischende Nass gesorgt und ließ es sich nicht nehmen, die ersten Pils persönlich zu zapfen. WA- Fotos: Hannes Kirchner
NRZ vom 4.9.06
Sieben Minuten für ein gutes Pils
BÜRGERFEST. Alt und Jung vergnügten sich am Samstag auf dem Schulhof an der Wrangelstraße.
"Ein gutes Pils dauert sieben Minuten." Dessen war sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Petra Weis am Samstag sicher. Zusammen mit SPD-Ratsherr Manfred Osenger eröffnete sie das Kinder- und Bürgerfest auf dem Schulhof der Gemeinschaftsgrundschule Wrangelstraße in Kaßlerfeld mit einem Fassanstich. Doch das Freibier wollte nicht so wie seine Ausschenker. So kam zunächst nichts als Schaum aus dem mühevoll hineingeschlagenen Zapfhahn.
Geduldige Besucher
Zum Glück zeigten sich die zahlreichen Besucher des Festes geduldig. Und kurze Zeit später gab es dann endlich das heiß ersehnte Freibier. Und während sich die Eltern über ein kühles Blondes freuten, vergnügten sich die Kinder. Einige tuckerten mit der Bimmelbahn eine Runde durch den Stadtteil, andere nahmen am Malwettbewerb teil. Zur Unterhaltung der Gäste trat nicht nur das Hundeballett des städtischen Tierheims auf. Auch die Kinder des Kaßlerfelder Kindergartens gaben einiges zum Besten. Für das Lied von der Jahresuhr gab es Beifall, doch richtigen Applaus ernteten die Kleinen, als sie vom "Land der Blaugefleckten" sangen. Der Duft von frisch gebackenen Waffeln lag in Luft. Ein Stückchen weiter trödelten Kinder mit alten Spielsachen. Ein Mitglied des Allgemeinen Bürgervereins Kaßlerfeld lief über das Gelände und verkaufte Lose. Attraktive Preise warteten darauf, abgeholt zu werden. "Der Hauptpreis ist diesmal eine Stereoanlage", verriet Sascha Westerhoven, Vorsitzender des Bürgervereins. Unterlegt mit der Musik von der "Show Disco Lizzy" herrschte angenehme Stimmung auf dem Schulhof. Die Kaßlerfelder zeigten sich fröhlich, unterhielten sich angeregt und genossen den sonnigen Nachmittag. Schließlich hatten die Mitglieder des Bürgervereins beim Wettergott ein gutes Wort eingelegt. "Wenn wir feiern, ist schönes Wetter", grinste Westerhoven und hielt sein Gesicht in die wärmenden Sonnenstrahlen. (ker)
Großen Spaß hatten die Kaßlerfelder Kinder am Samstag. Im Rahmen des Bürgerfestes ging es mit der Bimmelbahn durch den Stadtteil. (Foto: Paul Schulte)
NRZ vom 01.09.2006
Der Allgemeine Bürgerverein Kaßlerfeld veranstaltet am 2. und 3. September das große Kinder- und Bürgerfest in Kaßlerfeld auf dem Schulhof der Grundschule an der Wrangelstraße. Eröffnet wird dieses Fest am Samstag um 15 Uhr mit dem Fassanstich. Ratsherr Manfred Osenger stiftet das Freibier. Am Sonntag tritt um 14 Uhr das Hundeballett vom städtischen Tierheim auf. An beiden Tagen unterhält die Show-Disco-Lissy.
Stadt-Panorama vom 31.08.06
Kaßlerfeld feiert
Der Allgemeine Bürgerverein Kaßlerfeld veranstaltet an diesem Wochenende ein großes Kinder- und Bürgerfest auf dem Schulhof neben der Gemeinschaftsgrundschule Wrangelstraße. Eröffnet wird das Fest am Samstag um 15 Uhr mit Freibier, das Ratsherr Manfred Osenger gestiftet hat. Am Sonntag geht es ab 1l Uhr weiter. Neben vielen Überraschungen für Groß und Klein, tritt am Sonntag um 14 Uhr das Hundeballett auf. Sonntags dürfen sich die Kinder auf eine Motorradbahn freuen. Selbstverständlich ist an beiden Tagen für das leibliche Wohl und für musikalische Untermalung gesorgt.
NRZ vom 16.08.2006
JEDER SOLL ES WISSEN
An der Schwanentorbrücke beginnt Kaßlerfeld. Weil bislang ein entsprechendes Hinweisschild fehlte, legte der SPD-Ortsverein in der Nacht zu Dienstag Hand an und sorgte dafür, dass dem vielfach geäußerten Bürgerwunsch entsprochen wurde. Unterstützung holte sich Ratsherr Manfred Osenger bei Christian Gerber, Geschäftsführer der Expofair, Agentur für Kommunikationsdesign, und von der Eigentümerin der Brücke, der Duisburger Hafen AG. Der etwa 80 Zentimeter hohe und 10 Meter breite Schriftzug wurde aus pulverbeschichteten Aluminium hergestellt. Ein besonderer Dank gilt der DVG, die extra den Strom der Oberleitung abstellte, nachdem die letzte Bahn durchgefahren war. Der 150 Kilogramm schwere Schriftzug wurde innerhalb von zwei Stunden aufgehängt.
WAZ vom 16.08.2006
Schriftzug für Kaßlerfeld
Jeder soll es wissen: ab der Schwanentorbrücke beginnt der Ortsteil Kaßlerfeld. Dieser Wunsch der Kaßlerfelder Bürger wurde jetzt in der Nacht von Montag auf Dienstag umgesetzt. Unterstützung bei diesem Vorhaben holte sich SPD-Ratsherr Manfred Osenger bei Christian Gerber, Geschäftsführer der Expofair, Agentur für Kommunikationsdesign, und von der Eigentümerin der Brücke, der Duisburger Hafen AG. Der ca. 80 cm lange und zehn Meter breite Schriftzug wurde aus pulverbeschichtetem Aluminium hergestellt. Ein besonderer Dank gilt auch der Duisburger Verkehrsgesellschaft, musste doch der Strom der Oberleitung der letzten Straßenbahn um 0.15 Uhr abgeschaltet werden, und dem Team um Willi Ziegler von den Wirtschaftsbetrieben, die innerhalb von zwei Stunden den ca. 150 kg schweren Schriftzug angebracht hatten. Nach getaner Arbeit sorgte der Vorsitzende Sascha Westerhoven vom Allgemeinen Bürgerverein Kaßlerfeld für das leibliche Wohl.
Wochenanzeiger vom 15.07.2006
Ulli Umwelt-Ehrennadel zum achten Mal verliehen
Zum achten Mal hat der Ausschuss für Umwelt und Grünflächen die Ulli Umwelt-Ehrennadel verliehen. Bürgermeisterin Monika Busse und Umweltdezernent Dr. Peter Greulich zeichneten folgende im Umwelt- und Naturschutz engagierte Bürger aus: Evelin Bernsdorff, Leiterin der Kindertagesstätte St. Peter in Hochheide, Jürgen Jarmer, stellvertretender Vorsitzender des Stadtverbandes der Sportfischer, Dani Karavan, der im Innenhafen den „Garten der Erinnerung" geschaffen hat, Maria Kessels, Leiterin der KiTa St. Martin in Hochheide, Gisela Komp, Mitglied der Umweltgruppe West, Kurt Neuhäuser, der sich als Bewohner der Altenwohnanlage Großenbaum intensiv um die Gartenanlage kümmert, Oberforstrat a.D. Günter Schepers, Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V., Hans Stoffele, Vorsitzender des Bürgervereins Neuenkamp, Sascha Westerhoven, Vorsitzender des Allgemeinen Bürgervereins Kaßlerfeld, und Klaus-Peter Windrich, der sich für das Marxloher Naherholungsgebiet „Schwelgernpark" einsetzt.. WA-Foto: Preuß
NRZ vom 08.07.2006
Westerhoven: „Gute Arbeit“
VERKEHR / Seit Monaten bemüht sich der Bürgervereinsvorsitzende Sascha Westerhoven um eine Sperrung der Kaßlerfelder Straße für LKW. Jetzt ist es soweit.
Sascha Westerhoven freut sich. Seit Monaten kämpft der Vorsitzende des Bürgervereins Kaßlerfeld zusammen mit den restlichen Mitgliedern um eine Sperrung der Kaßlerfelder Straße für den LKW-Verkehr. Jetzt wurde die Debatte endlich erfolgreich abgeschlossen. Pappkameraden signalisieren Sperrung
Seit vergangener Woche schmücken so genannte "Pappkameraden" die Einfahrt der Straße. Große Polizisten aus Pappe weisen die LKW-Fahrer auf das Durchfahrtsverbot hin. "Die Kaßlerfelder Straße war schon immer eine beliebte Abkürzung zum Autobahnzubringer A 40", erklärte Westerhoven. Sehr zum Nachteil der Anwohner, die regelmäßig über den Lärm klagten. Die erste Sperrung galt nur zwischen 22 und 6 Uhr für LKW ab 7,5 Tonnen. "Das reicht nicht", hatte der Bürgerverein damals eine Vollsperrung für alle Lastwagen ab 3,5 Tonnen beantragt. Am 11. Mai folgte dann eine Sperrung der Straße für Anlieferer. "Damit sind wir absolut einverstanden", meinte Westerhoven. Einziger Nachteil: Die Schilder waren zu klein, die LKW-Fahrer übersahen sie. Kaßlerfeld bewegt sich
Nun lösen die Pappkameraden das Problem. Finanziert wurden sie mit Hilfe des "Trouble Budgets". "Sowohl die Bezirksvertretung Mitte als auch die Verwaltung haben wirklich schnell reagiert", lobte der Bürgervereinsvorsitzende. "Dafür möchte ich mich an dieser Stelle bedanken." In Kaßlerfeld bewege sich zurzeit einiges, schloss sich SPD-Bezirksvertreter Lothar Tacke an. So wurde zum Beispiel auch die Fahrspur, die vom Ruhrdeich direkt in das Gewerbegebiet Kaßlerfeld führt, zügig genehmigt. "Der Beschluss, dass sich weiterhin Textil- und Schuhgeschäfte im Gewerbegebiet ansiedeln dürfen, hat uns einen privaten Unternehmer gebracht", freute sich der Bezirksvertreter. Auch die Pläne für den Kreisverkehr an der Kreuzung Max-Peters-Straße laufen auf Hochtouren. "Die Mitte wird eine wellenförmige Natursteinwand schmücken mit einem Segel aus Stahl, was den Bezug zum Innenhafen verdeutlicht", verriet Tacke. Die Bauarbeiten werden noch in diesem Jahr beginnen. (ker)
NRZ vom 08.07.2006
Helfer gesucht
Für das geplante Kinder- und Bürgerfest auf dem Schulhof der Gemeinschaftsgrundschule Wrangelstraße am 02. und 03. September sucht der Bürgerverein Kaßlerfeld noch freiwillige Helfer, Sowohl mitwirkende Vereine als auch Anwohner sind herzlich willkommen. Anmeldung unter 0173/5193732
WAZ vom 05.07.2006
Brummis sorgen für unruhige Nächte
Die Anwohner der Kaßlerfelderstraße werden seit 15 Jahren von Lkw "belästigt". Am 11. Mai hat die Verwaltung Durchfahrts-Verbotsschilder aufgestellt. Nur Zulieferungen erlaubt. Von Lkw-Fahrern nur wenig beachtet
Von Nadine Parchem
Von schönen Sommernächten können die Anwohner der
Kaßlerfelderstraße nicht mal träumen. Der wohlverdiente Tiefschlaf gleicht hier
wohl eher einer Art Dämmerzustand. "Der Lkw - Verkehr geht hier in einem durch",
erklärt Anwohnerin Ulla Römer. Einen langen Kampf haben Bernd Pafel und der
Bürgerverein Kaßlerfeld schon hinter sich. Nachdem 15 Jahre verstrichen sind,
haben die Anwohner erreicht, dass ihre Straße nur von Lkw befahren werden darf,
die etwas ausliefern. Von 22 - 6 Uhr ist die Einfahrt zur Kaßlerfelder Straße
komplett untersagt. Würden sich die Brummi-Fahrer
wenigstens daran halten, wäre den geplagten Anwohnern etwas geholfen. "Die am
11. Mai aufgestellten Schilder werden aber konsequent ignoriert", berichtet
Bernd Pafel. Durchfahrten um vier Uhr morgens sind für uns als Anwohner
allerdings nicht akzeptabel." Um die uneinsichtigen Lastwagenfahrer
abzuschrecken, wurden am Montag zwei Blechmänner
aufgestellt. "Die werden aber auch keine langfristige Besserung bringen",
befürchtet Sascha Westerhoven vom Bürgerverein Kaßlerfeld. "Die Blechmänner sind
nur eine Leihgabe, nach sechs Wochen sind die auch wieder weg."
In den letzten anderthalb Wochen hat die Polizei auf Bitten von Bernd Pafel zwischen vier und halb sechs Kontrollen durchgeführt. "Dabei kam es zu 25 Verwarngeldern und zwei Anzeigen." berichtet Polizei-Pressesprecher Reinhard Pape: "In den letzten Wochen ist es zwar besser geworden, aber wir befürchten, dass sich das schnell wieder ändert", erklärt Westerhoven. "Langfristig wäre eine Verkehrsabbindung für uns das Optimum, gerade wenn man bedenkt, dass sich auf der Straße noch ein Kindergarten und eine Grundschule befindet." Die Anwohner fühlen sich eigentlich pudelwohl, und sind sich auch im klaren, dass sie in einem Mischgebiet wohnen. Doch erwarten sie von der Verwaltung eine bessere Lösung. Westerhoven: "Bis die aus dem Quark kommen, ist in ein paar Jahren Kaßlerfeld entvölkert."
NRZ vom 19.06.2006
Von besserer Luft bis zur Gartenpflege
EHRUNG / Stadt zeichnete Bürger mit der Ulli-Umwelt-Nadel aus. Sie haben eine besondere Arbeit geleistet.
Zum 8. Mal wurden in diesen Tagen die „silbernen Ulli-Umwelt-Ehrennadeln" der Stadt an elf Bürger verliehen, die sich besonders für eine lebenswerte Umwelt stark machen. Ihre Besonderheiten: Evelin Bemsdorff ist Leiterin der Kindertagesstätte St. Peter in Hochheide und erarbeitete mit ihren engagierten Mitarbeiterinnen im Rahmen der Duisburger Umwelttage das Thema „Wer kennt die Namen der Bäume?" mit ihren kleinen Schützlingen. Jürgen Jarmer ist stellvertretender Vorsitzender des Stadtverbandes der Sportfischer 1954 e. V. Duisburg und kümmert sich insbesondere um den Umwelt- und Naturschutz an der „Sechs-Seen-Platte" und am „Blauen See" in Duisburg. Dani Karavan hat im Innenhafen zwischen Stadtmauer, Hafenbecken und Philosophenweg eine skulpturale und architektonische Landschaft, einen plastischen Garten geschaffen. Sein „Garten der Erinnerung" ist ein begehbares Kunstwerk. Maria Kessels ist Leiterin der Kindertagesstätte St. Martin in Hochheide und hat mit ihrem Erzieherinnen-Team im Rahmen der Duisburger Umwelttage 2005 Projekttage für Kindergartenkinder durchgeführt. Der Uettelsheimer See bot dabei eine Vielfalt an Naturerlebnissen für die Kleinen. Kenntnisse an die Jugend weitergeben Gisela Komp hat sich in den letzten Jahren besonders für die Verbesserung der Luftqualität eingesetzt. Sehr aktiv hat sie sich an der Ausgestaltung des Luftreinhalteplanes Duisburg-Nord beteiligt und sich für Messungen von Luftschadstoffen in Rheinhausen eingesetzt. Kurt Neuhäuser lebt seit einigen Jahren in der Altenwohnanlage Großenbaum der Theodor Fliedner-Stiftung, wo er seiner großen Leidenschaft, der Gartenarbeit, sehr intensiv nachgeht. Und dies trotz seines hohen Alters 77 Jahre - und dem Umstand, dass er auf den Rollstuhl angewiesen ist. Seine großen Kenntnisse gibt er gern an Jugendliche weiter. Günter Schepers stellte sich nach seinem Ausscheiden aus den Diensten der Stadt als „oberster Förster" im Jahre 1998 als neuer Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. zur Verfügung. Besonders sind sein erfolgreiches Engagement um das Fiskus-Wäldchen in Neumühl oder bei der Gestaltung der Emscher-Wanderwege im Duisburger Norden zu nennen. Hans Stoffele ist seit 16 Jahren Vorsitzender des Bürgervereins Neuenkamp. Er ist Gründungsmitglied des „Runden Tischs" in Neuenkamp, wo sich alle Vereine und Institutionen regelmäßig treffen. Im Rahmen dieser Tätigkeit initiiert und führt Stoffele mit Neuenkamper Vereinen, Schulen und Kindergärten, Stadtteilreinigungsaktionen durch. Gleiches gilt für Sascha Westerhoven, Vorsitzender des Bürgervereins Kaßlerfeld, und Willi Wildenblanck, Vorsitzender des Ruhrorter Bürgervereins. Klaus-Peter Windrich ist Marxloher Bürger und mindestens seit dem Jahr 2000 durch seinen unermüdlichen und engagierten Einsatz für das Marxloher Naherholungsgebiet „Schwelgernpark" bekannt. Dort dokumentierte den Tier- und Pflanzenreichtum des Parks, (auf)
WAZ vom 19.06.2006
Vorbilder geehrt
Die silberne Ulli-Umwelt-Ehrennadel wurde dieses Jahr an elf Bürger verliehen, die sich vorbildlich im Umwelt- und Naturschutz engagiert haben. Duisburger Bürger waren aufgerufen, Vorschläge für die Preisträger zu machen, der Umwelt-Ausschuss traf dann die Wahl. Bürgermeisterin Monika Busse erklärte hoffnungsvoll, dass „die kleine Geste unserer Stadt sie in ihrer täglichen Arbeit bestärkt, motiviert" und andere zum Nachmachen bewegt. Foto: WAZ, Eickershoff
NRZ vom 25.05.2006 von Kerstin Hackstein
Mit dem Pferd gings über die Schienen
KASSLERFELD / Im 19. Jahrhundert siedelten hier die ersten Menschen. 1884 begann die Errichtung der Schulen.
Frisches Wasser für Hund und Pferd gab es in Kaßlerfeld bereits im 19. Jahrhundert. An der Tränke der Straße Auf der Höhe konnten die behuften Vierbeiner ihren Durst stillen. Was teilweise bitter nötig war. Schließlich leisteten die Pferde harte Arbeit. Denn schon 1881 verkehrte eine Straßenbahn zwischen Duisburg und der damals noch selbstständigen Stadt Ruhrort. Allerdings wurde diese Bahn nicht mit Hilfe der Elektrizität angetrieben, sondern buchstäblich durch Pferdestärke von der Marienstraße zur Fabrikstraße und wieder zurück gezogen. Einen festen Fahrplan gab es nicht. In der Regel fuhr das öffentliche Verkehrsmittel von 7 bis 22 Uhr. "Mit ein wenig Geschick konnte man zu- und absteigen wo man wollte", erzählt die Stadtteilgeschichte, die ein Mitglied des Bürgervereins verfasste.
Streit ums Eigentum
Ursprünglich lag das heutige Kaßlerfelder Gebiet linksrheinisch. Erst nach einem strengen Winter, um 1275, suchte sich der Fluss während der Schneeschmelze sein neues Bett. Das "Casseler Feld" erstreckte sich nun auf der rechten Rheinseite, gehörte aber verwaltungstechnisch noch zu Moers. Jahrelang gab es Streitigkeiten über Eigentumsverhältnisse, Grenzverläufe und Zahlungsverpflichtungen.
"Erst die Französische Revolution (1789) und die daraus folgenden Revolutionskriege führten dazu, dass dieses Kasseler Feld 1801 im Friedensvertrag von Luneville zu Duisburg kamen", so die Ortsteilchronik.
Durch häufige Überschwemmungen war der Boden Kaßlerfelds in einem schlechten Zustand. Daher ließ eine Besiedlung des Gebietes Jahrhundertelang auf sich warten. Nur das Land wurde genutzt. Erste Bauernhöfe entstanden 1750, an der Ruhr entwickelte sich ein Kohlenlager. Im Jahre 1758 werden im Casseler Feld 77 Einwohner gezählt. Hauptsächlich waren dies in der Schifffahrt tätige Menschen. Doch die Industrialisierung im 19. Jahrhundert brachte natürlich auch für Kaßlerfeld Veränderungen und Zuwächse. 1858 lebten 668 in dem Duisburger Stadtteil. Neben der Landwirtschaft und der Schifffahrt siedelten nun auch Fabriken in Kaßlerfeld. "Erste Betriebe waren Curtius (Schwefelsäure), Matthes (Soda und Chlorkalk) und Funke und Wissmann (Tonerde)", schreibt die Stadtteilgeschichte.
Bürgerverein entstand aus "Der Eule"
Wilhelm Stupperich gehörte zu den späteren Firmengründern. Er führte eine Ofenrohr- und Blechwarenfabrik an der Straße Auf der Höhe. Als Beigeordneter der Stadt zeigte er soziales Engagement als Waisenvater. Noch heute erinnert eine Straße an ihn.
1884 begannen die Bauarbeiten zur Errichtung von Schulen, 1900 entstand der erste katholische Kindergarten an der Gablenzstraße, 1907 wurde das evangelische Gemeindehaus an der Wrangelstraße eingeweiht. Zahlreiche Vereine bestimmten seitdem das Stadtteilleben von Kaßlerfeld. 1874 gründete sich der Männergesangsverein Rhenania. Er zählt zu den ältesten Vereinen des Ortsteils und war viele Jahre lang fester Programmpunkt von lokalen Veranstaltungen. Inzwischen hat er sich mit anderen Chören, die wie er an Mitgliederschwund litten, verbunden.
Aus der Stammtischrunde "Die Eule" entwickelte sich der Allgemeine Bürgerverein Kaßlerfeld im Jahre 1913. Zunächst bildeten Geschäftsleute und Hauseigentümer die Mitglieder, doch durch rege Vorstandsarbeit entstand 1994 eine wirkliche Bürgervertretung mit rund 200 Mitgliedern.
Entwicklung des Gewerbegebietes
Heute leben 3 687 Menschen in Kaßlerfeld. Ein aktueller Bebauungsplan soll die Verkehrssituation an der Max-Peters Straße entschärfen, die Interessengemeinschaft Neuenkamp/Kaßlerfeld kümmert sich um die Weiterentwicklung des Gewerbegebietes. Mit Hilfe der ortsansässigen Vereine ist im Stadtteil stets für Unterhaltung gesorgt.
KASSLERFELD: ZAHLEN, DATEN, FAKTEN
Kaßlerfelder: stolze 3 687
Eingliederung nach Duisburg: Die aus der Französischen Revolution folgenden Kriege führten dazu, dass das Kasseler Feld 1801 im Friedensvertrag von Luneville zu Duisburg kam.
ÖPNV: Die erste Straßenbahn fuhr 1881. Sie verband Duisburg und die damals selbstständige Stadt Ruhrort. Pferde zogen das Gefährt.
Bevölkerung: 1758 zählte der Stadtteil 77 Einwohner. Doch die Industrialisierung im 19. Jahrhundert sorgte für Zuwachs. Im Jahre 1858 lebten schon 668 Menschen in Kaßlerfeld
NRZ vom 22.05.2006
Gemeinsam eine Lösung gefunden
VERKEHR / Lkw ab 3,5 Tonnen dürfen die Kaßlerfelder Straße nicht mehr befahren.
Anwohner der Kaßlerfelder Straße hätten sich in den vergangenen Wochen vermehrt über zunehmenden Lkw-Verkehr beklagt, berichtet Lothar Tacke, SPD Fraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung Mitte. „Viele Fahrer biegen vom Großmarkt kommend nicht, wie eigentlich vorgesehen in die Ruhrorter Straße ab in Richtung Verteilerkreis, sondern fahren geradeaus in die Kaßlerfelder Straße, um zum Autobahnzubringer auf die A 40 zu kommen auch in den Nachtstunden zwischen 22 und 6 Uhr, wenn die Durchfahrt eigentlich ohnehin gesperrt ist", erläutert Tacke. Tacke und Kaßlerfelds Bürgervereinsvorsitzender Sascha Westerhoven forderten dringend Abhilfe und sind nun, mit Unterstützung von Wolfgang Komorowski, dem Leiter des Bezirksamtes Mitte, zu einer Lösung gekommen.
Verkehrszählung durchgeführt
So wurde eine Verkehrszählung der städtischen Verkehrslenkung initiiert, die den Missstand bestätigte. Deshalb wurden jetzt bereits Verkehrsschilder aufgestellt, welche die Durchfahrt für Lkw über 3,5 Tonnen verbieten davon ausgenommen bleibe natürlich der Lieferverkehr, so Tacke. Zur Durchsetzung der Maßnahme werden Lkw, die zur Anlieferung einfahren polizeilich kontrolliert. Die Bezirksvertretung Mitte hat die Maßnahme bereits einstimmig genehmigt. (mh)
Stadtpanorama vom 17.05.2006
Versammlung des Bürgervereins
Der Allgemeine Bürgerverein Kaßlerfeld möchte interessierte Bürger am 19. Mai, um 19 Uhr, zur Jahreshauptversammlung ins „Haus Kontakt" einladen. Wie in jedem Jahr wird der Rechenschaftsbericht erläutert und der Jahresbericht vorgetragen. Anschließend können von den Bürgern Fragen gestellt und Anregungen vorgebracht werden, was das kulturelle Leben, die weitere Entwicklung sowie andere Schwerpunktthemen Kaßlerfelds betrifft. Über ein zahlreiches Erscheinen würde man sich freuen.
NRZ vom 13.05.2006
Jahreshauptversammlung.
Der Allgemeine Bürgerverein Kaßlerfeld möchte interessierte Bürger am Freitag, 19. Mai, um 19 Uhr zur Jahreshauptversammlung ins „Haus Kontakt" einladen. Wie in jedem Jahr wird der Rechenschaftsbericht erläutert und der Jahresbericht vorgetragen.
WAZ vom 03.05.2006
Holzlok als Ersatz für alte Industrielok
Museumsverein übernimmt den aus Sicherheitsgründen abgebauten Oldtimer
Auf dem Spielplatz Gablenzstraße in Kaßlerfeld ist Ende letzten Monats die kleine Industrielok abgebaut worden, da sie nicht mehr den Sicherheitsbestimmungen entsprach. Ein Museumsverein will diese Lok restaurieren. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg haben in dieser Woche für Ersatz gesorgt: Eine neue Holzlok mit zwei Anhängern ist nun auf dem Spielplatz aufgestellt worden - passend zum beginnenden Sommer.
NRZ vom 29.04.06
ENDLICH IST SIE DA,
die neue Lok des Spielplatzes an der Gablenzstraße in Kaßlerfeld. Lea Pia mit Papa Thorsten, dahinter (v.l.) Mathias Pech, Lothar Tacke und Bernd Bermel freuen sich.
(Foto: Geinowski)
WAZ vom 29.04.06
Maikranz
Auf dem Gablenzplatz in Kaßlerfeld zieht der Allgemeine Bürgerverein am Sonntag, 30. April, 15 Uhr, wieder den Maikranz auf. Dann gibt es in der benachbarten Begegnungsstätte vom Roten Kreuz Kaffee und Kuchen.
NRZ vom 28.04.06
Maibäume werden aufgestellt
Der Bürgerverein Duisburg Großenbaum/Rahm lädt zur Veranstaltung „Maibaum in Großenbaum" am kommenden Sonntag, 30. April, auf dem Bahnhofsvorplatz in Großenbaum. Das Programm beginnt um 18 Uhr. Alle Vereine und Verbände Großenbaums schmücken den Maibaum, der von der St. Hubertus-Schützenbruderschaft aufgestellt wird. Zum „Tanz um den Maibaum" wird eine Live-Band spielen.
Auch in Kaßlerfeld geht es rund. Der Allgemeine Bürgerverein lädt die Mitbürger des Stadtteils am 30. April, ab 15 Uhr, auf den Gablenzplatz ein, den Maikranz aufzuziehen. Anschließend wird in der DRK-Begegnungsstätte „mittendrin" zum Verbleib bei Kaffee und Kuchen und gemeinsamen Plausch eingeladen.
Stadtpanorama vom 19.04.06
Kaßlerfeld in Bewegung
Potential jetzt nutzen
KASSLERFELD - „Norma bleibt!" So lautete ein Resümee im stadtpanorama vor zwei Wochen. Jetzt steht fest, dass der Norma-Markt nicht nur bleibt, sondern sogar größer wird. Nach den Beschlüssen der Bezirksvertretung steht nun fest, dass der Teppichböden und Tapeten-Lagerverkauf, Auf der Höhe 49, spätestens zum Februar 2007 schließt. Hier wird dann Norma einziehen und „im Gepäck" wird sogar eine Metzgerei und ein Bäcker sein. Dies freut natürlich die älteren Bürger im Stadtteil. Weniger glücklich sind sie dagegen darüber, dass der Weg zum neuen Standort deutlich weiter sein wird als zum bisherigen Nahversorger. Freuen dürfen sich die Kaßlerfelder hingegen darüber, dass das Gelände der alten Werkzeugmaschinenfirma schon im Herbst geräumt sein soll. Im Frühjahr des nächsten Jahres wird dann voraussichtlich Kaufland fertig sein. Damit gäbe es in Kaßlerfeld wieder ein Geschäft, das alle Produkte des täglichen Bedarfs anbietet. Der SPD-Bezirksvertreter Lothar Tacke und der Bürgervereinsvorsitzende Sascha Westerhoven begrüßen die Pläne, die wieder Bewegung in den Stadtteil brächten. Wichtig sei in diesem Zusammenhang auch, dass die Betriebe auf dem Gewerbehof „Auf der Höhe" schon bald vom Ruhrdeich aus angefahren werden könnten. Die Bezirksvertretung hat die entsprechenden Planungsvorlagen abgesegnet. Das Vorhaben selbst ist übrigens für die Stadt kostenneutral. Die Kaufleute zahlen die Einfahrt.
WAZ vom 08.04.2006
Rhein-Ruhr Collin zieht um nach Kaßlerfeld
Rhein-Ruhr Collin verlässt das Gewerbegebiet Mevissen in Rheinhausen und zieht um nach Kaßlerfeld. Der Grund: Das Unternehmen, das mit Haustechnik handelt, befindet sich seit Jahren auf Wachstumskurs und braucht mehr Platz. Im Gewerbegebiet Am Schlütershof hat Rhein-Ruhr Collin nun ein geeignetes Grundstück gefunden, das mit 36 000 Quadratmetern groß genug ist für die geplante Expansion, die auch Arbeitsplätze mit sich bringen soll. Derzeit sind es rund 250, künftig könnten es bis zu 150 mehr sein. Die Investitionen dürfen im zweistelligen Millionenbereich liegen. Für das Gelände und die Büro- und Lagergebäude von Rhein-Ruhr Collin in Rheinhausen wird auf den Internetseiten der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (www.gfw-duisburg.de) bereits nach Nachnutzern gesucht.
NRZ vom 07.04.2006
Osterfeuer in Kaßlerfeld
BRAUCHTUM / Bürgerverein bietet wieder Holz in Flammen und buntes Programm.
Der Allgemeine Bürgerverein Kaßlerfeld möchte auch in diesem Jahr wieder die Bürgerinnen und Bürger zum Osterfeuer an der Albertstraße einladen. Es soll am 16. April nach Einbruch der Dunkelheit entzündet werden. Ein buntes Programm mit musikalischer Untermalung ist ebenso wie Überraschungen für die Jüngsten, Ab 15 Uhr soll es Kaffee und Kuchen geben. Fürs leibliche Wohl wird gesorgt.
Stadtpanorama vom 29.03.06
Spielplatz-Lok hing am Haken
KASSLERFELD- Ungewöhnliches passierte kürzlich auf dem Spielplatz auf der Kasslerfelder Gablenzstraße. Ein großer Kran reckte den Hals nach vorn, ein Tieflader kam gefahren und die kleine Industrielok hing am Haken. Die Wirtschaftsbetriebe ließen die Lok abtransportieren. Der Grund: Das alte Spielgerät entspricht nicht mehr den Sicherheitsbestimmungen und wird nun gegen eine neue Lok aus Holz ersetzt. Diese wird aus einer Zugmaschine mit zwei Anhängern bestehen und hoffentlich zu Ostern fertig aufgebaut sein. Die alte Lokomotive hat auch schon ein neues Zuhause gefunden: Der Museumsverein Deutsche Feldbahn interessiert sich für das nostalgische Stück, das zu früheren Zeiten tatsächlich im Einsatz war.
Na, wird hier alles gut gehen? Mitglieder des Museumsvereins und Anwohner bestaunen die schwebende Lok.
WAZ vom 27.03.06
Sicherheitsrisiko für Dreckecken
Putzkolonnen zogen am Samstag durch ganz Duisburg. Auch die WAZ-Redaktion putzte. Sinn der Aktion: Wer sauber macht, macht sich auch Gedanken
Porentief rein: Ralf Dippe leistet mit dem Turbo-Feuchtsandreiniger an der Kaßlerfelder Brücke ganze Arbeit
Dreiste Sprayer : Am großen Putztag sind nicht nur Saubermänner aktiv geworden. In Kaßlerfeld versuchten Graffitisprüher das Werk von Bürger- und SPD-Ortsverein zu konterkarieren: Während die einen die Unterführung Ruhrorter Straße von Graffiti befreiten, machten sich auf der anderen Seite schon wieder Gestalten mit Sprühdosen ans Werk.
Wer hätte gedacht, dass die Pflastersteine des Harry-Epstein-Platzes mal fast weiß waren? Die Putzaktion der WAZ brachte es an den Tag: Unter der fachmännischen Anleitung von Dieter Moritz von der Salomon und Zimmermann Reinigungstechnik und mit 300 bar Wasserdruck trug die Redaktion ihren Teil zum kollektiven Duisburger Frühjahrsputz bei und ließ eine Menge Dreck den Gullis verschwinden. Im ganzen Stadtgebiet ging es Dreck, Graffiti und Müll an den Kragen. In Duisburg und 15 anderen Städten wurde der Samstag zum Großkampftag in Sachen Saubermachen erhoben. "Der Pott putzt" lautete das Motto des in Gelsenkirchen initiierten Kollektivschrubbens. Die bereits seit 1999 existierende „Offensive für ein sauberes Duisburg e.V." nutzte den Tag als Startschuss für die eigenen regelmäßigen Aktivitäten. Bürgervereine und Anwohner säuberten ihre Stadtteile, schrubbten Wände, Brücken, Autobahnauffahrten und räumten Parks auf, Kinder, Karnevalisten und Politiker schlugen sich mit Müllzangen ins Gebüsch. Den offiziellen Auftakt machte der OB Adolf Sauerland. Er nahm sich in Marxloh die graffitibedeckte „Skulptur des Dialogs" an der Warbruckstraße vor. In Bürgermeisterin Monika Busse hatte er eine kompetente Helferin, die ihn ihre umfassenden Hochdruckreiniger- Erfahrungen allerdings auch spüren ließ: „Adolf, ließ sie das sprühende Stadtoberhaupt wissen, „du kannst damit nicht umgehen!" Doch an diesem Tag zählte vor allem Engagement. Vom unsteten Wetter ließ sich auch der Kindergarten Leibnizstraße in Beeck nicht abschrecken: Die Kinder sammelten Müll im Laurentiuspark und pflanzten sogar noch ein paar Blumen, bevor der Regen der Aktion dann beendete. So schnell wird aus einer alten Industriestadt keine Hochglanzmetropole. Dass aber seit Ewigkeiten stinkenden Ecken wie der öffentliche Toilettenanlage auf dem Hochheider Markt von örtlichen Sozialdemokraten mit einem Dampfstrahler zu Leibe gerückt wird, dürfte zumindest einige Zeit für ungewohnte Hygiene sorgen. Deshalb zog die Geschäftsführerin der Offensive, Ingrid Baer, schon am Mittag ein erstes positives Fazit: "Super!" Und schließlich ginge es ja auch nicht darum, an solch einem Tag „alles porentief rein zu fegen", so die Pressereferentin der Offensive, Andrea Haucke, „sondern auch darum, die Problematik bewusst machen. Wenn die Leute sehen, dass geputzt wird, hat das Vorbildfunktion für solche, die sonst gedankenlos ihren Müll überall hin schmeißen." 500 Duisburger hatten sich das am Samstag zu Herzen genommen und für den größten gemeinsamen Ruhrgebietsputztag angemeldet. Belohnt wurden sie am Nachmittag mit einer „Schrubberparty". Zu den Engagierten gehörte auch Reinigungsexperte Dieter Moritz, der auf dem Harry-Epstein-Platz Finessen der Flächenreinigung zu bieten hatte: Bodenwäscher, Lanze und Dreckfräse stellte er der Putz-Gruppe zur Verfügung. Aber was den großen Putztag überlebt hat, darf sich nicht zu sicher fühlen, denn Geschäftsführerin Ingrid Baer verspricht: „Wir sind kontinuierlich das ganze Jahr aktiv!" Anfang April stehen wieder große Putzaktionen in Marxloh und an der Sechs-Seen-Platte an.
Wasser Marsch: Die WAZ-Redakteure (v.l.) Alfons Winterseel, Willi Mohrs und Mitarbeiter Roelf Bleeker-Dohmen ließen sich von Dieter Moritz (r.) anleiten.
Fotos: WAZ, Mangen
NRZ vom 25.03.06
16 Tonnen Stahl schweben in der Luft. Gestern wurde die Lok vom Kaßlerfelder Spielplatz geholt. (Foto: Geinowski)
Stählernde Emma zieht um
KINDER / Gestern wurde die Lok vom Kaßlerfelder Spielplatz entfernt. Für Ersatz ist gesorgt.
Langsam hebt sich der stählernde Koloss vom Boden ab. Die Tage der alten Industrielok auf dem Kaßlerfelder Spielplatz, von Anwohnern auch liebevoll „Emma" genannt, sind gezählt. „Die Lok entspricht nicht mehr den Sicherheitsbestimmungen", erklärte stellvertretender Jugendamtsleiter Bernd Fastabend. Dennoch müssen die Kaßlerfelder Kids nicht lange traurig sein. „Für Ersatz ist gesorgt", so Fastabend. Eine Holzlok wird demnächst ihren neuen Platz auf dem Spielplatz an der Gablenzstraße haben. Vor neun Jahren wurde Emma im Stadtteil aufgestellt. „Die Lokomotive war früher in einem Stahlwerk im Einsatz", wusste Sascha Westerhoven, Vorsitzender des Bürgervereins Kaßlerfeld. Dieser hatte die Lok vor zwei Jahren gereinigt und gestrichen. Jetzt zieht Emma um. Nach Wesel. Aufgrund ihrer industriellen Vergangenheit hat sich der Museumsverein „Deutsche Feldbahn, Verein zur Förderung schmalspuriger Militär- und Industriebahnen" für dieses nostalgische Stück interessiert. Auch die alten Geräte des Spielplatzes an der Clemensstraße finden bald ihren neuen Platz an der Gablenzstraße, (ker)
WAZ vom 25.03.06
Spielplatzlok entfernt
Die Spielplatzlok an der Gablenzstraße in Kaßlerfeld wurde per Kran abtransportiert. Die 16 Tonnen schwere Industrielok entsprach nicht den Sicherheitsbestimmungen. Ein Museumsverein soll das Exponat übernehmen. Die Wirtschaftsbetriebe werden hier als Ersatz eine Holzlok aufstellen.
Foto: WAZ, Andreas Mangen
NRZ vom 25.03.06
Saubermänner legen los
AKTION / „Der Pott putzt" heißt es am Samstag an 17 Stellen im gesamten Stadtgebiet.
„Der Pott putzt" heißt es am kommenden Wochenende. Bei der deutschlandweit größten Saubermach-Aktion treten am Samstag in 16 Städten des Ruhrgebiets rund 25 000 Menschen zum Großputz an. Der offizielle Startschuss für die Aktion fällt in Duisburg, wo die „Offensive für ein Sauberes Duisburg" bereits seit 1999 große Reinigungsaktionen organisiert. Um 10 Uhr wird Oberbürgermeister Adolf Sauerland an der Warbruckstraße in Marxloh ein vier Meter hohes Gerüst erklimmen, um die „Skulptur des Dialogs" per Hochdruckreiniger von Graffiti-Geschmiere zu befreien. Gerätschaften und Know-how stellt einmal mehr die Firma Salamon und Zimmermann. Zugepackt wird an 17 Stellen im Stadtgebiet. Gereinigt wird unter anderem von 8 bis 13.30 Uhr die Unterführung an der Ruhrorter Straße in Kaßlerfeld und von 9 bis 13.30 Uhr das Kaiserberggelände in Duissern durch die jeweiligen Bürgervereine. Der Kindergarten Leibnizstraße säubert von 10 bis 12 den Beecker Laurentiuspark. In Huckingen werden von 10 bis 13 Uhr Bürgerverein und Pfadfinder aktiv. Die SPD krempelt von 10 bis 12.30 Uhr rund um die Grundschule Ottostraße die Ärmel auf. Die grüne Jugend fegt von 12 bis 14 die Königstraße.
NRZ vom 11.03.2006
NRZ vom 04.03.2006
Gingen mit Christian Stum und der Drehleiter in die Luft: Elona, Hanan und Jemina (v.li.). (Fotos: far/Alexandra Umbach)
Der will nur helfen!
KINDERGARTEN / Die Feuerwehr bereitete die Maxigruppe von St. Clemens auf den Fall eines Feuers vor. Brandschutzerziehung nach neuem Konzept. Geplant sind 550 Schulungen.
Alle Feuerwehrmänner heißen Christian. Jedenfalls gestern war das so. Christian geht in der Leitstelle ans Telefon, Christian fährt Leiterwagen und manchmal verkleidet sich Christian als Marsmännchen. Dann brennt es und Christian rettet die Kinder. In diesem Fall: die Maxigruppe des Kindergartens St. Clemens Kaßlerfeld. Die Vorschulkinder besuchten gestern die Feuerwache in Duissern. Auf dem Stundenplan: Brandschutzerziehung. Elona strahlt Dietmar Laboga über den Telefonhörer an. „Hilfe, es brennt" steht rot auf blau darauf. Und in etwa das sagt Fatma auch. „Mein Kinderzimmer brennt". Wo das denn sei, fragt der Oberbrandmeister und ob sie auch eine Hausnummer habe. Antwort: „Ja..." Und nach einer Pause: „Eins bis drei". Bei der Übung mit dem Telefonkoffer war Laboga am anderen Ende der Leitung. Im Ernstfall, erklärte er, kann auch ein anderer ans Telefon gehen. Der Christian das ist sein Kollege Christian Sturm - zum Beispiel. „Und der kann auch eine ganz tiefe Brummstimme haben. "Nach einem neuen Konzept bereitet die Feuerwehr in 550 Schulungen Kindergärten und Schulklassen auf alle Eventualitäten im Falle eines Brandfalls vor. Was das Feuer zum Leben braucht? Nein, kein Wasser: Luft! Dass man deswegen die Tür zumachen soll auch, wenn „der Rauch doch durch die Türritze" kommt, wie ein Mädchen ganz schlau Laboga mit dem konfrontierte, was er gerade erklärt hatte. Was man tun muss, besprachen die Blauröcke und die pfiffigen Maxikinder, die, wie ihre Erzieherin Carmen Anderheide stolz sagte, generell „auf alles vorbereitet" sind. Wo man anrufen, was man sagen muss. Und was dann passiert. Dann kommt nämlich nicht, wie Sarah vermutete, „ein Feuerwehrmann in einem Flugzeug ans Fenster" sondern ein Feuerwehrmann tapst durch die Rauchschwaden. „Der ist genauso blind wie ihr, bloß brennen ihm nicht die Augen und er hat Luft", erklärt Laboga und zeigt auf Christian, der in voller Montur samt Gasmaske und Sauerstoffflasche aussieht „wie ein Ungeheuer. “Christian, das „Ungeheuer" Dass man sich dann nicht erschrecken und verstecken soll, erklärt Laboga, denn der Christian will nur helfen. Zum Beispiel will er den Kindern eine Schutzhaube überstülpen. Charlene will die orange Haube nicht. Passt auch nicht zu ihrer rosa Jacke. Yannick will. Die 14 Kilo schwere Gasflasche will er auch tragen. Schwer? „Nööö", flunkert er Stadtdirektor Jürgen C. Brandt an, der sehen wollte, was die Feuerwehr veranstaltet. Auf die Drehleiter wollte Yannick auch. Mit Christian. Wie alle ändern. Christian holte am Ende auch den Schlauch aus dem Gerätewagen, Laboga half allen Kindern beim „Löschen". Und obwohl er sie abhielt, den Wagen des Stadtdirektors zu waschen, gab's am Ende von allen Kindern ein „Tschüsschen" samt Luft-Küsschen. Für Laboga. Und für Christian, den Feuerwehrmann, (aha)
Yannick ließ sich von Dietmar Laboga gern „behüten".
Stadtpanorama vom 01.03.2006
Kindergärten werden bezuschusst
Bürgerverein lobt jetzt die Planungssicherheit
KASSLERFELD - Der Allgemeine Bürgerverein Kaßlerfeld begrüßt die einstimmige Entscheidung des Rates der Stadt Duisburg, die Kindergärten des Stadtteils zu bezuschussen.
Dadurch wird der Betrieb für die nächsten Jahre für jeweils zwei Gruppen beziehungsweise 50 Plätze sichergestellt. Die Katholische Kirchengemeinde St. Clemens erhält für ihren Kindergarten eine 100-prozentige Übernahme des Trägeranteils für weitere drei Jahre in Höhe von rund 18.000 Euro. Der Evangelischen Kirchengemeinde Alt Duisburg wurde für den Kindergarten Wrangelstraße die Verlängerung des am 31. Juli auslaufenden Sonderzuschusses für ein Jahr in Höhe von rund 10.000 Euro zu gesagt. Dadurch erhalten die Mitarbeiterinnen sowie die Eltern und Kinder Planungssicherheit bis Ende 2009 beziehungsweise Juli 2007. Der Allgemeine Bürgerverein Kaßlerfeld heißt die Entscheidung des Rates besonders willkommen, da dadurch gewährleistet ist, dass junge Familien nicht auf Grund eines fehlenden Kindergartenplatzes aus Kaßlerfeld abwandern.
NRZ vom 25.02.2006
„Ein bedeutendes Zeichen"
INFRASTRUKTUR / Kaßlerfelder Bürgerverein freut sich über Zuschüsse für zwei Kindergärten.
Der Vorsitzende des Allgemeinen Bürgervereins Kaßlerfeld, Sascha Westerhoven, ist froh über die Entscheidung des Rates der Stadt, die Kindergärten des Stadtteils weiter zu bezuschussen: „Ein bedeutendes Zeichen." Dadurch sei der Betrieb für die nächsten Jahre für je zwei Gruppen (50 Kinder) gesichert. „Wir heißen die Entscheidung besonders willkommen", so Westerhoven, „da so gewährleistet ist, dass junge Familien nicht auf Grund eines fehlenden Kindergartenplatzes aus Kaßlerfeld abwandern" .Übernommen wird der gesamte Trägeranteil des Kindergartens der katholischen Kirchengemeinde St. Clemens in Höhe von 18000 Euro für drei Jahre. Der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg wurde für den Kindergarten Wrangelstraße die Verlängerung des Sonderzuschusses für ein Jahr in Höhe von 10000 € zugesagt. Der Zuschuss wäre zum 1. August ausgelaufen. (mh)
WAZ vom 25.02.2006
Kindergärten: Kaßlerfelder loben den Rat
Der Bürgerverein Kaßlerfeld begrüßt die einstimmige Entscheidung des Rates der Stadt Duisburg, die Kindergärten des Stadtteils zu bezuschussen. Dadurch werde der Betrieb für die nächsten Jahre für jeweils zwei Gruppen und 50 Plätze sichergestellt. Die katholische Kirchengemeinde St. Clemens erhält für ihren Kindergarten eine 100-prozentige Übernahme des Trägeranteils für weitere drei Jahre in Höhe von rund 18 000 Euro. Der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg wurde für den Kindergarten Wrangelstraße die Verlängerung des Ende Juli auslaufenden Sonderzuschusses für ein Jahr in Höhe von rund 10 000 Euro zugesagt. Dadurch erhalten, so Vereinsvorsitzender Sascha Westerhoven, Mitarbeiterinnen, Eltern und Kinder Planungssicherheit bis Ende 2009 beziehungsweise Juli 2007. Der Bürgerverein Kaßlerfeld heiße die Entscheidung des Rates „besonders willkommen, da dadurch gewährleistet ist, dass junge Familien nicht auf Grund eines fehlenden Kindergartenplatzes aus Kaßlerfeld abwandern".
Rheinische Post vom 25.02.2006
Lob für die Ratsentscheidung
Der Allgemeine Bürgerverein Kaßlerfeld begrüßt die Ratsentscheidung, die Kindergärten des Stadtteils zu bezuschussen. Dadurch werde der örtliche Betrieb für die nächsten Jahre für jeweils zwei Gruppen sichergestellt. Die Katholische Kirchengemeinde St. Clemens erhalte für ihren Kindergarten eine komplette Übernahme des Trägeranteils für weitere drei Jahre. Der Evangelischen Kirchengemeinde Alt Duisburg werde für den Kindergarten Wrangelstraße die Verlängerung des Sonderzuschusses in Höhe von rund 10 000 Euro zugesagt.
Nrz vom 16.01.2006
Keine Angst vor Formalitäten
NEUJAHRSEMPFANG / Das Bezirksamt Mitte hatte geladen, die Vereine kamen. Und verlebten einen vergnüglichen Abend.
Die Sport-, Bürger- und Schützenvereine des Bezirks Mitte trafen sich am Freitagabend zum traditionellen Neujahrsempfang ihres Bezirksamtes. „An dieser Stelle möchten wir den Vereinen für ihre umfangreiche ehrenamtliche Arbeit danken", begrüßte Heinz Klose, Bezirksvorsteher Mitte, seine Gäste.
Kleiner Rückblick
Zusammen mit seinen Mitarbeitern präsentierte der Amtsleiter Wolfgang Komorowski einen kleinen Rückblick auf das Jahr 2005 und erklärte den Vereinsmitgliedern, welche Zuschussmöglichkeiten es gibt. „Haben Sie bitte keine Angst vor Formalitäten und Papierkram", ermutigte Komorowski die Ehrenamtler. Das Bezirksamt stehe jederzeit Rede und Antwort. „Erzählen Sie uns von Ihren Schwierigkeiten und wir werden gemeinsam versuchen, eine Lösung zu finden." Jörg Dixkens, Vorsitzender des Turnervereins Wanheimerort, bestätigte eine hervorragende Zusammenarbeit. „Wir hatten im letzten Jahr Probleme mit unserer Halle, die aufgrund von geplanten Sanierungsmaßnahmen geschlossen war", erläuterte er. Diese Renovierung zog sich in die Länge, schien schier endlos. „Mitunterstützung des Bezirksamtes ging es plötzlich schneller voran und wir konnten innerhalb kürzester Zeit wieder trainieren", lobte er. Für die richtige Stimmung im Vereinsheim des Clubs Raffelberg sorgte das Quartett „Voice Act". Durch Bauchtrommel und kleine Gitarren waren die Jungs mobil und schlenderten an den Tischreihen entlang, was vom Publikum gut angenommen wurde. „Wonderful World", oder „Rote Lippen" waren nur wenige Lieder aus ihrem vielfältigen Programm Und als dann endlich der „Sternenhimmel" aufging, klatschten und sangen die Besuche gut gelaunt mit. (ker)
Gute Stimmung und viele Gespräche gab es beim Neujahrsempfang des Bezirksamts Mitte, zu dem viele Vereinsvertreter gekommen waren, aber auch die SPD-Bundestagsabgeordnete Petra Weis und Bezirksvorsteher Heinrich Klose (re.). (Foto: Geinowski)
NRZ vom Januar 2006
Lettern und Zahlen führen zum Ziel
VERKEHR / Pünktlich zum Einjährigen stellt die IGKN erste Schilder mit Lkw-Leitsystem auf.
Am 1. Februar wird die Interessengemeinschaft Kaßlerfeld/ Neuenkamp ein Jahr alt. Entstanden aus dem Unternehmerstammtisch der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung schlössen sich damals mehrere Firmenchefs mit dem vorrangigen Ziel zusammen, die Beschilderung in den Gewerbegebieten übersichtlicher zu machen, (wir berichteten). Das ist noch nicht gelungen, wird aber bald erreicht sein. „Noch im Januar", so der IGKN-Vorsitzende Frank Wittig, „werden die ersten beiden Schilder aufgestellt."
Schließlich müssten sich die Leute erst daran gewöhnen, dass der Schilderwald abgeholzt und durch unauffälligere sowie präzisere Wegweiser ersetzt wird. „Der Auftrag zur Herstellung der Schilder ist vergeben, die Bauanträge sind genehmigt."
Zurzeit sei die Stadt mit der so genannten Feinverspinnung beschäftigt. Denn am Ende sollen die Schilder auch ausländischen Lkw-Fahrern eine bessere Hilfe auf dem Weg zur Zielfirma sein. „Ein russischer Fahrer muss sich dann nicht mehr an der fremden Sprache versuchen, sondern er kann sich an Zahlen orientieren", erklärt Wittig das Leitsystem. „Statt 'Firma Wittig' zu entziffern, sucht er schlicht die 501."
Inzwischen zählt die IGKN 30 Mitgliedsfirmen. „Wenn unsere Schilder erstmal stehen, werden sicher noch mehr Unternehmer auf uns aufmerksam, wünscht sich Wittig weitere Mitstreiter. Denn mit der Innengestaltung des kommenden Kreisverkehrs an der Max-Peters-Straße / Ecke Auf der Höhe und der Anbindung des Ruhrdeichs zum Gewerbehof mit einer neuen Auffahrt, werden der Interessengemeinschaft so bald nicht die Aufgaben ausgehen.
Zur nächsten Mitgliederversammlung am 21. Februar, 18 Uhr, im Rathaus sind alle interessierten Unternehmer herzlich eingeladen, (mh)
Nrz vom 17.12.2005
Lidl kommt nach Kaßlerfeld
In Kaßlerfeld wird ein weiterer Supermarkt errichtet. Dazu gaben die Mitglieder der Bezirksvertretung Mitte am Donnerstag ihr einstimmiges Einverständnis. An der Max-Peters Straße 8 soll ein Lidl-Markt mit 1280 Quadratmetern Verkaufsfläche und 135 Stellplätzen errichtet werden. Mit einer Baugenehmigung wird in ungefähr zwei Monaten gerechnet. „Nach dem letzten Kampf um die Ansiedlung Kauflands in Kaßlerfeld freuen wir uns natürlich noch mehr über diese Beschlussvorlage", waren sich die lokalen Politiker einig, (ker)
NRZ vom 28.11.05
Es weihnachtet sehr in den Stadtteilen
ADVENT / XXL-Adventskranz in Kaßlerfeld
Auf dem Kaßlerfelder Gablenzplatz leuchtet seit dem Wochenende ein riesiger Adventskranz für die Bürger. „Wir konnten in diesem Jahr elektrische Lampen einbauen", erklärte Bürgervereinsvorsitzender Sascha Westerhoven stolz. Demnach wird jetzt an jedem Adventssonntag ein weiteres Lichtlein brennen. (ker)
RP im November 2005
Selbst die Flußseite wurde gewechselt
Damals linksrheinisch mit Römern- heute rechtsrheinisch in Duisburg
KASSLERFELD - Das römische Wort „castellum" = kleine Befestigung, könnte die ursprüngliche Bedeutung des Wortes Kaßlerfeld sein.
Der Stadtteil wäre damit wahrscheinlich ein Vorposten des römischen Lagers Asciburgium gewesen. Doch ob sich das heutige Asberg und Kaßlerfeld auf gemeinsame Wurzeln berufen können, ist unklar, denn geschichtliche Beweise für diese Vermutung gibt es nicht. Sind in Moers Asberg jede Menge römische Gegenstände aus der niederrheinischen Erde geklaubt worden, gibt es solche für Kaßlerfeld nicht.Sicher ist dagegen, dass der heutige Stadtteil Duisburgs in altvorderer Zeit auf der Moerser Rheinseite lag. Das Jahr 1275 markiert hier den Wechsel, denn der sehr strenge Eiswinter und die anschließende Schneeschmelze sorgten dafür, dass sich der Rhein ein neues Bett suchte. Fortan waren Kaßlerfeld und auch Neuenkamp rechtsrheinisch. Die französischen Revolutionskriege sorgten dafür, dass das Kasseler Feld 1801 im Friedensvertrag von Luneville zu Duisburg kam. Von da an ist es Stadtteil von Duisburg und wird sehr früh und oft als solcher genannt, was wohl hauptsächlich von der zentralen Lage zwischen den damals selbstständigen Städten Duisburg und Ruhrort bedingt war. Ein Aspekt, der sich jedoch erst mit der beginnenden Industrialisierung auch in nennbaren Bevölkerungszahlen widerspiegelt. Sicherlich auch ein Grund dafür, eine Straßenbahn, damals eher noch Pferdebahn, einzurichten, die zwischen Ruhrort und Duisburg verkehrt. In Kaßlerfeld wird für die Rösser eine Tränke installiert. Auch heute markiert der Straßenzug „Auf der Höhe" immer noch mit die massivste Wirtschaftstätigkeit im Stadtteil.
Alte Wohnungen werden wieder schön
Nachdem der Stadtteil im 2. Weltkrieg fast komplett ausgebombt worden ist, wurden in den fünfziger Jahren viele Schlichtwohnungen gebaut. Wohnungen, die immer noch genutzt werden. Diese werden jedoch seit einigen Jahren auf einen zeitgemäßen Stand gebracht.
Verwaltung handelte schnell
17.11.2005 / LOKALAUSGABE / DUISBURG
BEZIRKSVERTRETUNG / Der Kreisverkehr an der Metro wird gebaut. Neue
Reinigungsklassen in Mitte und Süd.
Ein dickes Lob sprachen die Bezirksvertreter der Bezirksvertretung Mitte (BV) gestern gegenüber der Stadtverwaltung aus. So lag doch die Beschlussvorlage für den Kreisverkehr an der Kreuzung Max-Peters-Straße/Auf der Höhe bereits auf den Tischen. "Ich freue mich sehr über den Umbau der Kreuzung und finde es super, dass die Bearbeitung so schnell vonstatten ging", meinte Lothar Tacke (SPD). Denn erst vor sechs Wochen hatte Ulrich Grupe vom Amt für Stadtentwicklung zum ersten Mal die vorläufigen Pläne für den Kreisverkehr vorgestellt, gestern wurde die endgültige Beschlussvorlage einstimmig genehmigt. "Es war in unserem Sinne den Unfallschwerpunkt zu beseitigen", so Grupe. Nun will sich die Interessengemeinschaft Kaßlerfeld-Neuenkamp (IGKN) um die äußerliche Gestaltung des Kreisverkehres kümmern.
Der erneute Auslegung für den Bebauungsplan des Forums aufgrund der veränderten Flächenstrukturen (wir berichteten) stimmte die BV zu. Dennoch beantragte die PDS/OL ein umfangreiches Gutachten des Umweltausschusses zur Staub- und Lärmemission im Bereich der Tonhallenstraße.
Weniger Gebühren für die Anlieger
Auf die Bewohner der Bezirke Mitte und Süd kommen Änderungen in der Straßenreinigung zu. Folgende Straßen fallen in die Reinigungsklasse A (Anlieger reinigen Fahrbahn und Gehweg einmal im Monat): Nonnengasse, Rheinberger Ring von Anfang bis zum Haus 31, Ruhrdeich Nebenfahrbahn, Angerorter Straße, die Verbindungswege des Uhlenbroicher Weges zur Weierstraße und Vorm Grindsbruch, Am Handwerkshof, Am Rahmerbuschfeld, Zur Kreienhütt.
Reinigungsklasse B (Wirtschaftsbetriebe reinigen die Fahrbahn einmal und die Anlieger den Gehweg einmal): Rheinberger Ring von Haus 31 bis zum Ende, Uhlenbroicher Weg.
Reinigungsklasse C (Wirtschaftsbetriebe reinigen Fahrbahn und Gehweg einmal): Baukampstraße, Gablenzstraße.
Reinigungsklasse D (Wirtschaftsbetriebe reinigen zweimal die Fahrbahn, Anlieger einmal den Gehweg): Schultestraße. "Kommen durch die Änderungen mehr Kosten auf die Bürger zu", wollte Tacke wissen. "Nein", antwortete Thomas Patermann von den Wirtschaftsbetrieben deutlich. "Die Neueinteilung führt sogar zu einer Senkung der Gebühren." Einstimmig genehmigte die BV die Vorlage. (ker)
Nrz vom 11.11.05
Kaßlerfeld-Online. Kaßlerfeld gibt es ab heute auch im Internet. Unter der Adresse www.kasslerfeld-online.de erfahren Interessierte alles Wissenswerte über den Stadtteil, aktuelle Termine und Aktivitäten der Vereine. Drei Monate bastelte der Bürgerverein Kaßlerfeld am Layout.