Brücken und Bauwerke in und um Kaßlerfeld

 

Die erste bewegliche Hängebrücke der Welt am Innenhafen, in Höhe der Max-Peter Straße, verbindet Kaßlerfeld mit dem Altstadtpark. Fußgänger und Radfahrer können mit ihr das Hafenbecken problemlos überqueren. Ihre Maße sind unspektakulär, doch die aufwendige Konstruktion zeugt von Ingenieursphantasie: Die Brücke wird von zwei Stahlseilen gehalten, die an jeweils zwei Pfeilern befestigt sind. Werden diese Pfeiler hydraulisch nach außen geklappt, spannen sich die Seile und ziehen die Brücke von ihrer Mitte aus nach oben. Damit der Brückenboden diesen Bogen aushält, ist er aus "Schuppen" gefertigt: quadratische Betonplatten, die auseinandergezogen werden können. Gesteuert wird die Konstruktion vom Brückenwärter der Schwanentorbrücke.

  • 1999 erbaut und eingeweiht
  • Dauer des Anhebens: 6 Minuten
  • 79 m lang
  • Pfeiler jeweils 20 m hoch
  • Ingenieur: J. Schlaich
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    Auf der Kaßlerfelder Seite des Innenhafens, in unmittelbarer Nähe zum Schwanentor,                                           errichtete der Unternehmer Carl Lehnkering 1889 einen sechsstöckigen Speicher für seine Getreidevorräte. Dieser brannte jedoch 1913 nieder. Noch im gleichen Jahr ließ Lehnkering ein größeres, elfstöckiges Gebäude errichten. Nach einem radikalen Umbau des denkmalgeschützten Gebäudes präsentiert sich an der Stelle heute ein helles und modernes "Kontorhaus" mit rund 8000 qm Bürofläche und einer beeindruckenden Stahl-Glas-Konstruktion an seiner Südseite.

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    Die Schwanentorbrücke verbindet über den Innenhafen die Innenstadt mit den Stadtteilen Kaßlerfeld und Ruhrort. Die Hubbrücke hat vier ziegelverkleidete, quadratische Türme, in denen sich die Gegengewichte und Seile befinden. Mit denen kann die Brückenplattform in der Mitte der Türme waagerecht nach oben gezogen werden. Nur kleine Fensterschlitze sind in den Mauern, nur das oberste Geschoss ist verglast. So können die Hafenrundfahrtschiffe in den hinteren Teil des Innenhafens fahren. Gesteuert wird die Brücke vom Wärterhäuschen in einem der vier Türme. Der Name der Brücke kommt vom mittelalterliche Schwanentor in der Stadtmauer. Dieses führte direkt zum Rhein, der in früher Zeit hier vorbeifloss. 1841 nahm hier eine erste hölzerne Zugbrücke ihren Betrieb auf. 1904 errichte man eine elektrisch betriebene Klappbrücke, Die 1945 bei einem Bombenangriff zerstört wurde. Die jetzige Schwanentorbrücke ging 1950 in Betrieb

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    Im Jahre 1893 wurde der Außenhafen hinter der heutigen Marientor-Schleuse in Richtung Osten als Innenhafen verlängert und erweitert durch den Holzhafen. Getreidesilos, Mühlengebäude und Speditionshallen vieler Unternehmen des Holz- und Getreidehandels prägten das Bild des Hafens. Seit 1984 verwandelt sich das alte Hafengebiet, unmittelbar an der City gelegen, zu einem attraktiven Stadtviertel.

     

     

     

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